essen + trinken Ich. Einfach unverbesserlich

Resteverwertung deluxe: Spekulatiuskuchen

So, dann ist Weihnachten also auch schon wieder vorbei. Wahnsinn, oder? Und somit ist das Jahr auch schon wieder so gut wie rum. Erschreckend, wie schnell dieses Jahr gerast ist. Wie auch immer: Weihnachten ist rum und ich habe natürlich noch diverse Plätzchen übrig? Wenn wir im adventlichen Backrausch sind, backen wir jedes Jahr, viele Bleche voll mit leckeren Weihnachtsplätzchen. Und jedes Jahr denke ich: Das wird doch nie bis Weihnachten reichen. Tja, und was soll ich sagen? Doch, es reicht. Obwohl ich zu verschiedenen Anlässen gerne Plätzchen verschenke, welche mit zur Arbeit gebe etc. haben wir auch nach Weihnachten immer noch ziemlich viele Plätzchen übrig.

Und dann kommt irgendwann der Punkt, dass ich sie einfach nicht mehr sehen kann. Egal, wie lecker sie auch sind. Da geht es mir wie mit dem schön geschmückten Tannenbaum. Es kommt der Moment, da kann ich den einfach nicht mehr sehen. Und die übrige Weihnachtsdeko auch nicht. Und dann schmecken mir die Plätzchen eben auch nicht mehr wirklich.

Aber wegschmeißen ist auch doof. Deswegen habe ich jetzt die ultimative Lösung für Euch: Backt aus den Plätzchen-Resten einen leckeren und saftigen Kuchen. Das Gute: Der Kuchen ist superschnell gemacht und man kann nehmen, was man an Plätzchen so runfliegen hat. In meinem Fall war es noch ein halbes Paket Spekulatius – wieso auch immer, musste das neben all den selbst gebackenen Plätzchen auch noch mit. Übrigens auch wie in jedem Jahr!

Man braucht:
150g Spekulatius (oder eben andere Plätzchen)
120g Zucker
200g Mehl
einen Teelöffel Backpulver
vier Eier
200g Butter + etwas
100g Joghurt
100ml Milch
zwei Teelöffel Zimt

optional für die Glasur
150g Puderzucker
drei Esslöffel Milch
Spekulatius (sehr fein gehackt)

Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Den Spekulatius schreddert Ihr mit einer Küchenmaschine klein. Wie fein, hängt von Eurem Geschmack ab. Ich persönlich mag es, wenn der Kuchen dann noch etws Crunch hat, aber zu groß sollten die Stücke auch nicht sein. Ihr mixt den Joghurt, die Milch, Eier und Butter und fügt dann die Spekulatius-Krümmel, Mehl, Backoulver, Zimt und Zucker hinzu. Gut miteinander vermischen, bis ein schöner Teig entsteht.

Eine Kastenform gut ausbuttern. Den Teig hineinfüllen und für 50 Minuten in den Ofen schieben. Wenn die Backzeit rum ist, den Stäbchentest machen und ggf. noch ein wenig weiter backen. Herausholen und gut abkühlen lassen. Im Grunde könnt Ihr den Kuchen jetzt schon essen. Weil ich aber immer noch Spekulatius übrig hatte, habe ich einfach noch rasch eine Glasur gezaubert: Puderzucker und Milch so lange miteinander verrühren, bis eine gleichmäßige, dickflüssige Creme entstanden ist. Wenn Ihr die Glasur lieber etwas dünner habt, nehmt Ihr einfach mehr Milch; andernfalls mehr Puderzucker. Die Zuckercreme verteilt Ihr oben auf dem Kuchen und streuselt dann den gehackten Spekulatius einfach darüber.

Gut trocknen lassen und dann heißt es endlich: guten Appetit.

Michaela

 

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply