Adventskalender, der zeitgleich Deko ist

Vor zwei Jahren habe ich für das Töchterchen zum ersten Mal einen Adventskalender gebastelt: bestehend aus vielen roten Knallbonbons. Dieser hat aber in den vergangenen zwei Jahren ein wenig gelitten. Und da er damals ohnehin nicht für die Ewigkeit gedacht war, habe ich mich dieses Jahr also entschlossen, einen neuen zu basteln. Dieser soll allerdings tatsächlich ein wenig länger halten. Und deswegen habe ich ihn direkt so gestaltet, dass er sich auch als Deko für die Weihnachtszeit integrieren lässt.

Zugegeben: Man muss ein wenig Zeit investieren, dafür hat man aber hinterher ein Unikat. Und ja, auch für die Deko, die an den Adventskalender kam, habe ich ein paar Euro investiert. Aber dafür wird sich das Töchterchen auch in den nächsten Jahren daran erfreuen können. Und wenn man es dann runterrechnet, kommt man am Ende sicherlich nicht teuer raus aus der Geschichte als wenn man jedes Jahr einen kauft.

Und auch bei der Füllung des Adventskalenders geht es bei uns ziemlich gesittet zu. Das Töchterchen bekommt nämlich hautpsächlich Dinge, die sie auch so bekommen würde: Süßigkeiten, Sachen zum Basteln und Baden, Pixie-Bücher oder auch Haarspangen.

Man braucht:
eine Sperrholzplattte aus dem Baumarkt (in meinem Fall einen Meter hoch und einen halben Meter breit)
Farbe zum Besprühen/Bemalen der Holzplatte
24 Säckchen (gekauft oder selbst genäht)
Zahlen oder Aufkleber für die Säckchen
Kordel
Klebepistole und/oder Bastelkleber, Schere, Akkubohrer
Deko für auf die Platte

optional: eine Lichterkette

Wenn Ihr die 24 Säckchen selbst nähen wollt, müsst Ihr zunächst ein oder mehrere Maße festlegen. Hierfür könnt Ihr die kleinen Geschenke als Vorlage nehmen oder aber einfach verschiedene Maße nehmen. Ich habe insgesamt drei verschiedene Maße genommen, sodass auch zum Beispiel Duschgel oder Stifte gut im Säcchen versteckt sind. Wenn Ihr Euch für Maße entschieden habt, schneidet Ihr dieses Maße mal zwei aus. Dann den Stoff übereinander legen und an den Seiten zunähen (oben eine Öffnung lassen). Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich überhaupt nicht nähen kann, daher hat das freundlicherweise meine Mutter übernommen

In die Speerholzplatte haben wir an jeder Seite vier Löcher gebohrt, durch die wir Kordeln gezogen haben. Hier können dann die Säckchen befestigt werden. Bevor die Kordeln festgemacht haben, wurde die Platte mit der Farbe besprüht – danach muss sie gut trocknen.

Weil ich oben auf die Sperholzplatte gerne ein wenig Deko anbringen wollte, habe ich das nur die unteren zwei Drittel für die Säckchen vorgesehen. Im oberen Drittel sollte dann nur Deko angebracht werden. Weil ich auch einige Sachen zum Hängen gekauft hatte, hbe ich spontan oben auch noch mal Löcher für eine Kordel gebohrt (hier lässt ich auch eine Lichterkette gut befestigen). Das bleibt Euch aber natürlich überlassen.

Dann ging es in das Dekorieren. Weil es ja täglich weniger Säckchen werden, habe ich auch in den unteren zwei Dritteln etws von den Dekomaterialien angebracht. Auch hier ist Eurer Kretativität keine Grenze gesetzt.

Am Ende noch die Säckchen befüllen und an den Kordeln befestigen. Und dann seid Ihr auch schon fertig.

Michaela