Ich. Einfach unverbesserlich

Alle guten Dinge sind drei: Weihnachten im Schuhkarton

Ja, ich weiß – Weihnachten ist gefühlt noch eine Ewigkeit weg. Und ja, ich finde es auch doof, dass es bereits Lebkuchen, Spekulatius und jede Menge Schokoweihnachtsmänner in den Geschäften zu kaufen gibt. Dennoch ist es mir eine Herzensangelegenheit, Euch wie bereits in den letzten beiden Jahren auf eine tolle Aktion für Kinder in Not aufmerksam zu machen: Weihnachten im Schuhkarton.

Wie der Name schon sagt, wird ein Stückchen Weihnachten in einen Schuhkarton gepackt und zu Kindern gebracht, die an Weihnachten nicht auf zahlreiche (oder zumindest ein) Geschenke hoffen können. Und damit eben diese Kinder auch an den Weihnachtstagen ein Päckchen auspacken können, ist es notwendig, den Geschenkkarton rechtzeitig auf die Reise zu schicken.

Natürlich wird gerade in der Adventszeit gerne und viel gesammelt/gespendet. Und das ist auch gut so. Wenn nicht in dieser besinnlichen Jahreszeit, wann soll man denn sonst an andere Menschen denken? Aber ich muss auch gestehen, dass es mich häufig nervt, an jeder Ecke angesprochen zu werden. Und leider bin ich mir auch nicht immer sicher bin, ob meine Spende wirklich da ankommt, wo sie hin soll.

Aber eine Aktion, die ich wirklich toll finde, unterstütze ich natürlich gerne. Dann bin ich auch sehr gerne ein Wiederholungstäter. Und die Schicksale von Kindern berühren mich einfach. Nicht erst, seitdem ich selbst Mutter bin. Und wenn man dem einen oder anderen Kind gerade zu Weihnachten eine Freude machen kann, ist das einfach toll.

Und genau hier setzt „Weihnachten im Schuhkarton“ an. Wie der Name schon sagt, packt man ein paar Kleinigkeiten (Spielsachen, Süßes, Hygieneartikel) in einen mit Geschenkpapier bepackten Schuhkarton. Man kann wählen, ob das Geschenk für Jungen oder Mädchen in den Altersgruppen zwischen zwei und vier, fünf und neun oder neun und 14 Jahren sein soll. Da meine Tochter dieses Jahr fünf wird (wo ist denn bitte nur die Zeit geblieben???), habe ich mich für diese Altersgruppe entschieden.

Übrigens hat mich das Töchterchen sowohl bei der Auswahl der kleinen Geschenke als auch beim Einpacken tatkräftig unterstützt. Und sie hat für das Kind noch ein Bild gemalt – unterschrieben mit „Deine Freundin Melissa“. Es war mir von Anfang an wichtig, sie hier einzubinden. Denn ich finde, dass es gut, richtig und zwingend erforderlich ist, dass sie auch ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass es anderen Kindern (und Menschen allgemein) nicht so gut geht wie ihr. Natürlich muss das noch spielerisch erfolgen, aber es ist mir einfach wichtig, dass Melissa Dinge zu schätzen weiß. Dass sie nicht alles als selbstverständlich betrachtet. Und was soll ich sagen? Melissa hat auch etwas von ihren eigenen Sachen in den Geschenkkarton gepackt. Damit das andere Kind sich auch darüber freuen kann.

Rein gepackt habe ich unter anderem Süßigkeiten, ein Kuscheltier, Knete, Kreide, Zahnbürste samt Becher, Haarspangen, Malsachen, Aufkleber-Ohrringe usw. So ist ein kleiner, aber fein voll gepackter Geschenkkarton entstanden. Ganz wichtig war es mir, ein Stofftier einzupacken. Spielsachen gehen kaputt, das Malbuch ist irgendwann voll gemalt und die Süßigkeiten sind aufgegessen – aber ein Kuscheltier bleibt bei manchen ein Leben lang ein treuer Begleiter und Trostspender. So habe ich zum Beispiel noch heute einen Hund, den ich einst zur Taufe geschenkt bekommen habe. Zugegeben, heute spendet er mir nicht mehr so oft Trost, aber als Kind war es für mich wichtig, ihn im Urlaub oder Schullandheim bei mir zu haben. Und alleine der Gedanke an ihn, lässt mich in diesem Augenblick lächeln.

In den nächsten Tagen werde ich meinen Karton bei einer der zahlreichen Sammelstellen abgeben. Dies kann bis zum 15. November 2018 passieren. Schließlich sollen die Geschenke rechtzeitig zum Weihnachtsfest bei den Kindern ankommen!

Falls Ihr auch einen Geschenkkarton packen wollt, dann schaut Euch gerne auf der Seite um: Weihnachten im Schuhkarton. Und ja, in diesem Fall ist Werbung ausdrücklich erwünscht!

Michaela

 

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