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Balsamico-Ofengemüse mit Tomatensoße

Heute habe ich ein Rezept für Euch, dass zum einen ein regelrechter Seelen- und Magenwärmer ist. Zum anderen passt es perfekt in die Kategorie „Resteverwetung deluxe“. Schnell gemacht ist es auch noch: Balsamico-Ofengemüse mit Tomatensoße. Klingt nicht nur gut, sondern schmeckt auch genauso. Vegetarisch ist es auch noch.

Bei uns gab es als Beilage Couscous. Gut vorstellen könnte ich mir aber auch Reis, Nudeln oder Kartopffelpüree. Für die Tomatensoße habe ich das von mir sehr geschätzte Rezept verwendet, das ich auch gerne für Pizza mache.

Man braucht für das Ofengemüse:
einen halben Hokkaido-Kürbis
500g Rosenkohl
zwei Stangen Lauch
drei mittelgroße Möhren
zwei Zwiebeln
ein Stück Ingwer
fünf Esslöffel Balsamico
drei Esslöffel Ahornsirup (alternativ geht auch Honig)
drei Esslöffel Olivenöl
Salz und Pfeffer

Man braucht für die Tomatensoße:
zwei Dosen geschälte Tomaten
einen Bund Basilikum
zwei Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Kräuter nach Geschmack (in meinem Fall Oregano und Thmyian)
etwas Öl

Ofen auf 200 Umluft vorheizen. Den Kürbis entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. Den Rosenkohl putzen und halbieren oder vierteln. Zwiebeln, Ingwer und Möhren schälen. Die Zwiebeln fein würfeln, die Möhren in dünne Scheiben schneiden. Den Lauch in Ringe schneiden und gründlich waschen. Das Gemüse und den Ingwer in eine Schüssel füllen. Für die Marinade Balsamico, Öl und Ahornsirup vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über das Gemüse geben. Gut miteinander vermischen. Wenn Ihr Zeit habt, könnt Ihr die Marinade gerne 30 bis 60 Minuten einziehen lassen; wenn es schneller gehen soll, kippt Ihr direkt alles in einen Bräter oder auf ein Backblech. Das Gemüse braucht etwa 35 Minuten im Ofen (zwischendurch mal umrühren) – wie lange genau hängt natürlich von der Art und Größe des Gemüses ab. Einfach nach 35 Minuten testen: Das Gemüse sollte noch einen leichten Biss haben.

In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch um die Beilage und die Tomatensoße kümmern: Den Knoblauch schälen und mit einem Messer andrücken. Basilikum waschen, trocken schütteln und hacken. In Öl ca. fünf Minuten andünsten. Die geschälten Tomaten sowie Basilikum dazu geben und alles bei mittlerer Hitze für ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Wer will, kann die Soße jetzt noch mixen, da ich es aber mag, wenn noch kleine Tomatenstücke da sind, habe ich die großen Tomaten lediglich mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt.

Die Soße hält sich etwa zwei Tage im Kühlschrank. Entweder man friert den Rest ein oder isst sie zu Nudeln 🙂 Auf Pizza oder plattgemachten Laugenstangen schmeckt die Soße übrigens auch sehr gut.

Wenn das Balsamico-Ofengemüse fertig ist, geht es auch schon an’s Anrichten. Ob Ihr die Komponenten neben einander oder über einander anrichtet, bleibt Euch überlassen. Uns hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt. Daher bin ich mir auch sicher, dass es das Rezept im Herbst und Winter häufiger bei uns zu essen geben wird.

Wie oben bereits erwähnt, habt Ihr bei dem Gemüse die freie Auswahl. Wenn ich nicht die Tomatensoße dazu gemacht hätte, dann hätte ich definitiv auch noch Tomaten in das Balsamico-Gemüse gepackt. Ihr mögt keinen Rosenkohl? Einfach weglassen oder durch Blumenkohl oder Brokkoli ersetzen. Paprika, Pilze oder Süßkartoffeln passen sicherlich auch gut.

Im Grunde kann man auch direkt (Süß-)Kartoffeln zum Gemüse geben. Dann braucht man auch keine Beilage mehr – Ihr seht, die Möglichkeiten bei diesem Gericht sind vielschichtig. Wer auf eine fleischige oder fische Beilage nicht verzichen will, dem empfehle ich (See-)Lachs oder Hühnchen.

Michaela

Quelle: Das Ursprungsrezept habe ich bei Penne im Topf gefunden, aber wie gewohnt ein wenig verändert.

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