Blumenkohlsüppchen

Beim „Möhrensüppchen“ hatte ich Euch ja schon erzählt, dass es bei mir zu Hause früher jeden Samstag eine Suppe gab. Weil der Göttergatte jetzt aber nicht so der Suppenkasper ist, gibt es bei uns relativ selten Suppe (und wenn dann eher als Vorspeise ;)). Gab es. Denn in letzter Zeit habe ich tatsächlich ziemlich regelmäßig eine Suppe auf dem Essensplan untergebracht. Und – oh Wunder: ohne viel Gemecker. Beim Töchterchen muss ich mir da eh keine Sorgen machen; Melissa isst nämlich gerne Suppen. Insbesondere, wenn es Brot dabei gibt, das man reintitschen kann.

Die Suppe ist übrigens sowohl vegetarisch als auch Low-Carb. Und schmeckt dabei auch richtig gut. Zudem steht sie in 20 Minuten auf dem Tisch.

Man braucht:
einen großen Blumenkohl
eine Zwiebel
etwa einen Liter Gemüsebrühe
200ml Kondensmilch
frische Kräuter (in meinem Fall zwei Zweige Thymian und eine Handvoll gehackte Petersilie)
ein Stück Ingwer
ein Lorbeerblatt
Saft und Abrieb einer Zitrone
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
einen Esslöffel Butter
Nussmix (ich habe einfach Walnüsse, Kürbis- und Pinienkerne genommen)

Zwiebel und Ingwer schälen; die Zwiebel grob zerkleinern. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und die Petersilie hacken. Den Blumenkohl vom Strunk und den Blättern befreien und in Röschen teilen.

Die Butter in einen hohen Topf geben und Thymian und Ingwer kurz darin dünsten. Dann die Zwiebeln dazu geben. Sobald sie glasig sind, den Blumenkohl dazu geben und kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen (die Menge hängt natürlich von der Größe des Blumenkohls ab: Die Röschen sollten gut bedeckt sein) und das Lorbeerblatt dazu geben. Bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel so lange vor sich hin köcheln lassen, bis der Blumenkohl noch einen leichten Biss hat. Dann den Ingwer und das Lorbeerblatt entfernen, die Kondensmilch, den Zitronenabrieb und die Petersilie dazu geben und alles, einmal aufkochen lassen und dann  mit dem Zauberstab pürieren. Sollte die Suppe zu dickflüssig sein, einfach ein wenig mehr Gemüsebrühe und/oder Kondensmilch dazu geben. Mit den Gewürzen und dem Zitronensaft abschmecken.

Die Nüsse in einer Pfanne – ohne Zugabe von Öl – rösten. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr sie natürlich vorher hacken. Wenn die Nüsse fertig sind, Suppe auf Tellern anrichten, ein wenig des Toppings oben drauf geben und dann heißt es auch schon wieder: guten Appetit.

Statt dem Nuss-Topping könnte man auch eine Granola machen (wie, findet Ihr hier: Granola). Oder Ihr lasst das Topping einfach weg, das geht auch gut.

Michaela

Quelle: Die Idee für die Einlage habe ich bei Sarah gefunden – vielen Dank für die tolle Idee.