essen + trinken Ich. Einfach unverbesserlich

BreakFAST to go: Frühstücksriegel

Ich habe ja an diversen Stellen bereits erwähnt, dass ich unter der Woche nicht zu Hause frühstücke. Und weil ich morgens lieber ein paar Minuten länger im Bett liegen bleibe, als mir Frühstück zuzubereiten, wartet mein Frühstück immer schon im Kühlschrank auf mich – ganz in Ruhe am Abend vorher vorbereitet.

Meistens handelt es sich hierbei um eine klassische Frühstücksdose, in der sich oft neben Broten und Obst oder Möhren und Paprika auch Frühstücksmuffins oder Joghurt/Skyr mit Obst oder Müsli verstecken. Aber auch hier kann weitere Abwechslung natürlich nicht schaden. Und so werden sich ab sofort auch immer mal wieder kleine, aber feine Frühstücksriegel in die Brotdose verirren. Die schmecken nämlich nicht nur gut, sondern lassen sich auch schnell zubereiten und halten gut verschlossen auch einige Tage. Auch das Töchterchen ist ein großer Fan und freut sich immer darauf, wenn ihre Frühstücksdose im Kindergarten durch einen Frühstücksriegel ergänzt wird.

Im Grunde handelt es sich bei den Riegelchen um gebackene Haferflocken (oder wie es hipper heißt: Baked Oatmeal). Das Gute daran: Man kann sie leicht und schnell variieren – ganz, wonach einem gerade der Sinn steht oder aber was man noch da hat. Ich stelle Euch einfach mal das Basisrezept vor und zähle dann noch ein paar Möglichkeiten auf, wie man die Frühstücksriegel pimpen kann.

Man braucht als Grundmasse:
250g Haferflocken
350g Apfelmus
300ml Milch

optional:
Bananen, Blaubeeren etc.
Müsli (dann würde ich aber dieselbe Menge weniger an Haferflocken nehmen)
Chia- oder Leinsamen
Nüsse (ob ganz, gehackt oder gemahlen bleibt Euch überlassen)
Mittel zum Süßen, wie Zimt, Zucker, Ahornsirup, Honig

Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Haferflocken mit Apfelmus und Milch (und ggf. anderen Zutaten) gut vermischen. Mit einem oder mehreren Mitteln zum Süßen abschmecken. Eine Brownies-Form mit Backpapier auslegen und die Haferflocken-Masse gleichmäßig einfüllen, glatt streichen.

Die Frühstücksriegel brauchen etwa 40 Minuten im Ofen. Das hängt zum einen von der Größe Eurer Form ab. Zum anderen aber auch davon, wie knackig die Riegelchen sein sollen. Ich persönlich mag es, wenn sie innen drin noch ein wenig weich sind – falls Ihr es aber knacken lassen wollt, dann müsst Ihr die Form einfach ein wenig länger im Ofen lassen. Aus dem Ofen holen, einen Moment abkühlen lassen, in Portionen schneiden und dann heißt es auch schon: guten Appetit. In einer Brot- oder Tupperdose aufbewahrt, halten sich die Frühstücksriegel einige Tage.

Wer mag, kann oben drauf auch noch ein Topping geben. Hierfür einfach Frischkäse mit so viel Milch oder Wasser vermischen, bis Ihr die gewünschte Konsistenz habt. Ob Ihr die komplette Oberfläche damit bestreicht oder sie nur ein wenig sprenkelt, bleibt Euch überlassen 😉 Natürlich könntet Ihr statt Frischkäse auch Puderzucker geben …

Michaela

Quelle: Das Ursprungsrezept habe ich bei Eine Prise Lecker gefunden, aber wie gewohnt ein wenig abgewandelt.

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