Das erste Mal … auf Mallorca (2013)

Des Deutschen liebste Insel, und ich war noch nie da? Das musste dringend geändert werden. Und was soll ich sagen? Es hat mir wirklich gut gefallen, wie ich ja schon bei „Wartest Du noch oder fliegst Du schon“ verraten habe. Wer jetzt auf spannende Geschichten rund um den Ballermann hofft, den muss ich allerdings enttäuschen.

Aussichtspunkt auf dem Weg nach Cap de Formentor

Mallorca bietet wirklich so viel mehr als die Klischees rund um besoffene Touris vermuten lassen. Klar, dass wir uns daher auch einen Wagen gemietet haben, um einfach mehr von der Insel zu sehen. Als Urlaubsort selbst hatten wir uns für Portocolom entschieden. Ein ruhiger Nachbarort von Cala D’Or. Hier gibt es weniger Hotels – und nur eines in direkter Strandnähe. Daher halten sich die touristischen Angebote auch in Grenzen. Klar gibt es auch Bars und Restaurants sowie Läden, wo man diverse Strandutensilien, Souvenirs oder die BILD kaufen kann. Aber zum einen sind es wenige, und zum anderen befinden sie sich etwas verteilt über den Ort statt geballt auf einer Straße.

Portocolom

Unser Hotel lag nur 200 Meter entfernt von der Cala Marcal – eine kleine Bucht. Der Strandabschnitt ist nicht riesig, aber vollkommen ausreichend. Wobei ich mir vorstellen kann, dass es in der Hauptsaison hier auch voll sein kann. Eine kleine Strandbar gibt es auch – die Preise waren überraschend moderat.

Portocolom

Wer sich aber die Mühe macht, und Portocolom ein wenig zu Fuß entdeckt, findet hier neben einem Hafen viele kleine Buchten. Besonders schön finde ich, dass nahezu an allen zumindest eine Bank steht. Der schöne Ausblick lädt einfach zum Verweilen an. An einem Nachmittag war die Brandung ausnahmsweise superstark. Da bekam man einen guten Eindruck davon, wie viel Kraft Wasser tatsächlich hat.

Starke Brandung

Wer auf Mallorca einen Partyurlaub verbringen will, ist in Portocolom definitiv an der falschen Adresse. Zwar kann man hier die Abende auch gut und schön rumkriegen, aber von einer Partymeile kann man nicht unbedingt sprechen. Für uns war es aber genau das, was wir gesucht und gefunden haben.

Michaela

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