Die triste Jahreszeit – oder: Lassst uns schon mal Richtung Weihnachten schauen!

Da ist er also schon, der November. Oder wie es ja auch gerne heißt: Die triste Jahreszeit hat begonnen. Stimmt schon irgendwie. Morgens, wenn man das Haus verlässt, ist es dunkel. Tagsüber wird es oft gar nicht richtig hell, dafür ist der Regen ein oft gesehener Begleiter in diesen Tagen. Und abends ist es viel zu schnell viel zu dunkel. Und kalt. Und überhaupt ist der November einfach uselig. Ach, wie schön war es doch im Sommer, als man bis spät abends mit einem Weinchen auf dem Balkon sitzen konnte.

Wobei ich schon zugeben muss, dass ich auch der tristen Jahreszeit das Eine oder Andere abgewinnen kann (mag auch darin begründet sein, dass ich ja ein November-Kind bin …). Ich finde es  durchaus auch schön, in eine Decke eingemummelt, auf dem Sofa sitzend, mit einer Tasse heißer Schokolade ein Buch zu lesen. Gut, inzwischen sieht das eher so aus: Sitzen auf dem Sofa findet das Töchterchen allgemein eher doof. In eine Decke eingemummelt sein, erinnert sie auch eher an schlafen – und das findet sie auch ziemlich doof. Kakao dagegen ist natürlich super. Da kriegt die Mama mal lieber nix von ab. Bücher sind auch toll. Zum Angucken mit der Mama. Also muss die Mama ihre Vorstellungen von „Nutzen der tristen Jahreszeit“ auf die Zeit am Abend verlegen, wo das Töchterchen schon schläft. Und sich andere Dinge für die gemeinsame Zeit ausdenken.

IMG_20131123_162430Recht hat sie, wird gemacht. In den letzten Wochen haben wir viele Kastanien gesammelt und uns damit dekotechnisch ein wenig zu Hause auf den Herbst eingestellt. Und jetzt freue ich mich auch schon sehr auf den Weihnachtsmarkt (noch so ein Highlight in dieser tristen Jahreszeit). Da gibt es übrigens auch heiße Schokolade. Und Poffertjes. Eine Leidenschaft, die ich an Melissa offensichtlich weitergegeben habe. Das hat sich schon in der Schwangerschaft deutlich bemerkbar gemacht.

IMG_20140607_185502Melissa wird dieses Jahr zum ersten Mal so richtig alles rund um Weihnachten mitbekommen – darauf freue mich total. Leuchtende Kinderaugen sind einfach toll. Und gerade weil sie jetzt alles mit kriegt, soll sie auch ihren ersten Adventskalender bekommen. Im letzten Jahr hätte das noch keinen Sinn ergeben. Deswegen hat sie zum Beginn de Adventszeit ein Buch über Weihnachten bekommen (dass sie Mamas Leidenschaft für Bücher teilt, finde ich übrigens auch sehr schön :)).

IMG_20131216_133747Aber dieses Jahr soll es den ersten eigenen Adventskalender geben. Und dafür wollte die Mama etwas basteln. Also habe ich meinen guten alten Freund „Google“ einfach mal befragt. Die Ergebnisse waren zahlreich. Es gab echt viele Ideen, die ich schön finde, zumal ich vor der Suche keine konkrete Idee hatte. Favorisiert war ein Adventskalender zum Aufhängen – macht bei einer fast Zweijährigen ja auch Sinn 🙂 Dementsprechend fielen diverse schöne Ideen (mit Gläsern ö.ä.) direkt mal raus. Außerdem sollte es auch etwas sein, dass ich alleine hin kriege. Ich habe auch wunderbare Dinge gesehen, wo man Säckchen etc. selbst näht. Kann ich aber nicht. Und ich wollte auch nicht, dass die Oma die Hauptarbeit macht. Und dann sollte der Kalender auch noch ein paar Jahr lang genutzt werden können – und nicht nur einmalig.

Tja, und was dabei so in etwa herausgekommen ist, seht Ihr hier:
IMG_5321Wie Ihr den nachmachen könnt, verrate ich Euch die Tage. Ein kleiner Tipp: Fangt schon mal an, leere Toilettenpapier-Rollen zu sammeln 🙂

In diesem Sinne: Bis bald in der tristen Jahreszeit!

Michaela

No Comments

Leave a Reply