essen + trinken Ich. Einfach unverbesserlich

Ein Klassiker mal anders: Spinat + Kartoffelpüree + Spiegeleier – als Auflauf

Als Kind habe ich total gerne Spinat mit Kartoffelpüree und Spiegeleiern gegessen. Es gibt ja diese Legende, dass Kinder keinen Spinat mögen. Das traf auf mich definitiv nicht zu (auf das Töchterchen übrigens auch nicht). Natürlich kann das auch daran gelegen haben, dass meine Mutter mit als kleines Kind immer Gesichter aus den drei Zutaten auf den Teller „gemalt“ hat. Vermutlich auch aus Angst, dass ich das sonst nicht essen würde. Aber diese Angst war unbegründet und so esse ich diesen Klassiker aus Kindheitstagen noch immer gerne.

Wobei die Spiegeleier in der Regel durch Fischstäbchen ersetzt werden. Das hat der Göttergatte sozusagen mit in die Beziehung eingebracht. Schmeckt auch gut. So oder so war es jetzt aber mal an der Zeit, den Klassiker aus Kindheitstagen ein neues Gesicht zu geben: in Form eines Auflaufs. Der Geschmack ist derselbe, der Vorteil: Man kann alles gut vorbereiten. Man kann den Kartoffelpüree schon kochen und in die Auflaufform geben – ideal sind hier natürlich Reste (alternativ könnte ich Euch auch einen Kartoffelpüree-Brokkoli-Auflauf  anbieten). Der Rahmspinat kann in Ruhe auftauen und wird auf dem Püree verteilt. Bevor man den Auflauf in den Ofen schiebt, kommen noch die Eier hinzu und in gut 20 Minuten kann man essen

Man braucht:
750g Kartoffeln
ein Paket Rahmspinat
etwa 200ml Milch
einen Esslöffel Butter + etwas
fünf Eier
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln schälen und in ausreichend Salzwasser kochen. Den Rahmspinat auftauen. Wenn die Kartoffeln gar sind, abschütten und etwas ausdampfen lassen. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.

In der Zwischenzeit die Milch leicht erwärmen. Butter und Gewürze zu den Kartoffeln geben und stampfen. Die Milch dazu geben und alles mit einem Schneebesen zum Püree verrühren. Sollte die Konsistenz zu fest sein, einfach noch etwas Milch dazu geben. Final abschmecken und dann gleichmäßig in eine gute eingefettete Auflaufform füllen. Darauf kommt der aufgetaute Rahmspinat. Natürlich könntet Ihr auch selbst welchen zubereiten (das ist gar nicht so umständlich), aber weil es ja wie in meiner Kindheit sein sollte, habe ich auch den TK-Rahmspina genommen. Nun formt Ihr kleine Mulden in den Aufauf: Genau so viele, wie Ihr am Ende Spiegeleier haben wollt. Weil sowohl das Töchterchen als auch der Göttergatte hier gerne zuschlagen, habe ich fünf genommen.

Den Ofen für etwa 20 Minuten in den Ofen schieben – wie lange er genau braucht, hängt davon ab, wie fest Ihr die Spiegeleier haben möchtet. Ich persönlich mag es gar nicht, wenn das Weiße noch glibbrig ist. Wenn die Eier die gewünschte Konsistenz haben, holt Ihr den Auflauf aus dem Ofen, streut ein wenig Salz und Pfeffer über die Spiegeleier und dann könnt Ihr schon Portionen anrichten. Guten Appetit.

Das Ergebnis hat mich echt überzeugt. Ich hatte befürchtet, dass Kartoffelpüree und Spinat vielleicht zu trocken werden könnten, aber das war überhaupt nicht der Fall. Und auch die Eier waren super. Fazit: Der Auflauf kommt sicherlich noch öfter bei uns auf den Tisch.

Da wir Fischstäbchen ohnehin im Backofen zubereiten, werde ich beim nächsten Mal die Spiegeleier dadurch ersetzen. Einfach oben auf den Auflauf drauf legen und in den Ofen schieben.

Michaela

Quelle: Die Idee zu dem Auflauf habe ich ursprünglich bei Foodboom gesehen, aber abgewandelt.

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