Erdbeer-Streusel-Kuchen vom Blech

Vor ein paar Tagen hatte meine Mutter Geburtstag und diesen Ehrentag habe ich zum Anlass genommen, mal wieder einen neuen Kuchen auszuprobieren: einen Erdbeer-Streusel-Kuchen vom Blech. Dieser Kuchen ist nicht nur schnell gemacht und richtig lecker, sondern auch absolut wandelbar: An Obst könnt Ihr nämlich nehmen, was Ihr am liebsten mögt oder die Saison gerade hergibt – auch TK-Früchte kann man gut und gerne nutzen. Alternativ kann ich auch noch die Variante mit Apfel- oder Pflaumenkompott empfehlen.

Der Erdbeer-Streusel-Kuchen vom Blech ist richtig fluffig. Am besten schmeckt er natürlich warm (im Idealfall mit einer Kugel Eis), aber gut verschlossen schmeckt er auch noch nach ein paar Tagen.

Man braucht:
ca. 400g Erdbeeren – oder anderes Obst bzw. Kompott (im Fall von TK-Früchten sollten diese nahezu aufgetaut sein)
400g weiche Butter
300g Zucker
600g Mehl
ein Päckchen Backpulver
ein Päckchen Vanillezucker
sechs Eier
Abrieb einer Zitrone
eine Prise Salz

optional: Zimt

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Frische Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und halbieren bzw. vierteln.

300g Butter mit 200g Zucker, dem Vanillezucker und de Prise Salz vermischen. Die Eier nach und nach dazu geben und gut mixen. Backpulver, 400g Mehl und Zitronenabrieb dazu geben und alles miteinander vermischen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech schütten und gleichmäßig verteilen. Die Früchte oben drauf verteilen.

Für die Streusel 100g Butter schmelzen. Diese (abgekühlt!) mit dem restlichen Mehl und Zucker zu Streuseln verarbeiten. Wer mag, kann auch noch ein wenig Zimt dazu geben – das empfiehlt sich definitiv bei einem Apfel-Streusel-Kuchen, weil diese Kombination einfach toll ist. Ob Ihr zum Herstellen der Streusel die Hände oder eine Küchenmaschine nehmt, bleibt natürlich Euch überlassen. Die Streuselmasse gleichmäßig über die Früchte verteilen und dann das Backblech in den Ofen schieben.

Der Erdbeer-Streusel-Kuchen braucht etwa 40 Minuten im Ofen. Herausholen, einen Moment abkühlen lassen, in Stücke schneiden und genießen. Guten Appetit.

Für welches Obst oder Kompott würdet Ihr Euch entscheiden? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar.

Michaela