Frikadellen (aus dem Ofen)

Da wir alle ziemlich gerne Frikadellen essen, gibt es die bei uns relativ oft. Meistens klassisch, zwischendurch aber auch mal angereichert durch frische Kräuter oder mit einer Käse-Füllung. In der Regel gibt es dazu Kartoffeln oder Kartoffelpüree und Gemüse. Manchmal auch mit Tomaten-Reis aus dem Ofen. Auf einem Büffet machen sich Frickos (wie wir im Ruhrgebiet gerne sagen) auch immer gut. Kalt schmecken die ohnehin auch – zum Beipsiel auf einem Brötchen. Die Einsatzmöglichkeiten sind also vielschichtig.

IMG_6943Seit einigen Jahren brate ich Frikadellen übrigens nicht mehr in der Pfanne, sondern bereite sie im Ofen zu. Zum einen riecht die Küche dann weniger, zum anderen sind die Frickos dann auch nicht ganz so fettig – knusprig sind sie dennoch. Und man hat auch weniger Arbeit.

Man braucht:
500g Hackfleisch
eine große Zwiebel
zwei Eier
zwei Teelöffel Senf
Paniermehl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

optional für die Frikadellen: Chilipulver, frische  Kräuter und/oder Mozzarella/Feta oder getrocknete Tomaten und/oder Röstzwiebeln als Füllung

Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Wenn Ihr Kräuter zur Hackmasse geben wollt, dann diese waschen und hacken – ich verwende gerne Schnittlauch oder Petersilie.

IMG_7134Hack, zwei Eier, Senf und Gewürze gut miteinader vermengen. Paniermehl dazu geben und (am besten mit den Fingern) gut durchkneten – wieviel Paniermehl man braucht, hängt davon ab, wie fluffig oder fest Ihr die Frickos haben wollt.

Aus der Hackmasse Frikadellen formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In den Ofen schieben. Nach 10 Minuten die Frikadellen einmal wenden und noch mal zehn bis 15 Minuten weiterbacken.

IMG_20160724_181858-01Wenn ich Käse oder zum Beispiel getrocknete Tomaten als Füllung verwende, dann forme ich die Frikadellen, schiebe ein kleines Stück Käse oder etwas von der Tomate in die Kugel und veschließe das Loch mit Masse.

Und schon heißt es guten Appetit.

Michaela