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Italienischer Hackbraten {Blogevent}

Einen Hackbraten wollte ich immer schon mal machen. Ich war mir sicher, dass der insbesondere beim Göttergatten gut ankommen wird. Einen richtigen Hackbraten habe ich nämlich noch nie selbst gemacht. (Gefüllte) Frikadellen und Gehacktstorte, ja. Aber keinen Hackbraten im eigentlichen Sinne. Als dann die gute Yvonne von „Experimente aus meiner Küche“ zu einem entsprechenden Blogevent aufgerufen hat, dachte ich mir: Das ist doch jetzt der ideale Zeitpunkt. Ich habe mich an einer italinische Variante vesucht.

Hackbraten-EventIch wollte nämlich keinen trockenen Hackbraten. Und selbst wenn der Hackbraten an sich saftig ist, was sollte man denn dazu essen? Trockene Kartoffeln? Und als Gemüse? Blumenkohl? Da kann ich auch gleich Frikadellen machen – so sieht bei uns nämlich eine typische Kombination aus: Kartoffeln (wahlweise Püree) mit Frikadelln und Blumenkohl.

Aber ein italienisch inspirierter Hackbraten bringt direkt noch eine Soße und Gemüse mit. Und was bietet sich da als Beilage an? Richtig, Nudeln. Mehr italienisch geht schließlich nicht 🙂

IMG_6250Man braucht:
500g Nudeln
1.000g Hackfleisch (gemischt)
500g Tomaten
eien Dose geschälte Tomaten
500g Champignons
150g Mozzarella
eine Zwiebel
ein Lorbeerblatt
zwei Eier
Paniermehl (eine genaue Angabe kann ich nicht machen, weil es darauf ankommt, wie „fest“ Ihr Eure Fleischmasse haben wollt – ich nehme erst immer wenig und geben dann ggf. nach und nach noch etwas dazu)
ein Esslöffel Senf
100ml Kondensmilch
eine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver und ggf. italienische Kräuter
eine Prise Zucker
frische Kräuter (in meinem Fall: Thymian, Rosmarin, Petersilie und Basilkum)
Olivenöl

Tomaten waschen und in feine Würfel schneiden. Den Mozzarella ebenfalls würfeln. Die Champignons putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen; die Knoblauchzwiebel mit einem Messer andrücken und die Zwiebeln sehr fein würfeln. Die frischen Kräuter waschen. Petersilie und Basilikum fein hacken.

IMG_6256Etwa ein Drittel der Pilze und Zwiebeln mit dem Knoblauch und je einem Zwei Rosmarin und Thymian in etwas Öl anbraten, bis sie Farbe haben. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

Hackfleisch gemeinsam mit Paniermehl, Eiern, Basilikum und Oregano in eine hohe Schüssel geben. Ordentlich mit Salz, Pfeffer, Senf, Paprikapulver und ggf. italienischen Kräutern würzen und dann gut vermengen. Man kann hierfür natürlich einen Mixer nehmen, aber ich habe bei Frikadellen die Erfahrung gemacht, dass es mit den Händen efektiver geht. Am Ende sollte man eine nicht zu weiche, aber eben auch nicht zu feste Fleischmasse haben. Mein Fazit: lieber etwas weicher, weil es andernfalls schnell zu trocken wird. Also vorsichtig sein bei der Zugabe des Paniermehls.

IMG_6258Ofen auf 200° Umluft vorheizen. Den Mozzarella, rund 200g der Tomaten sowie die angebratenen Pilze zum Hack geben und noch einmal gut vermengen. Eine ofenfeste Auflaufform mit ein wenig Olivenöl auspinseln. In der Form einen Braten aus der Hackmischung formen. Den Hackbraten für ungefähr 45 Minuten in den Ofen stellen.

IMG_6248Nach etwa 20 Minuten die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Im Bratfett die übrigen Pilze anbraten, bis die Champignons goldbraun sind. Restliche Tomaten sowie die geschälten aus der Dose mit einer Prise Zucker hinzugeben und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten vor sich hin schmoren lassen. Mit Salz, Pfeffer, ggf. italienischen Kräutern oder frischem Basilikum und Petersilie würzen.

Nach weiteren zehn Minuten mit Kondensmilch ablöschen. Kurz aufkochen lassen (falls die Soße zu dick ist, ein wenig vom Nudelwasser hinzu geben) und final abschmecken. Wer es besonders fein haben möchte, kann die Soße nun durch ein Sieb passieren. Ich mag es aber, wenn man noch Gemüse in der Soße hat, sodass ich nur den Knoblauch und die Zweige Thymian und Rosmarin sowie das Lorbeerblatt rausgefischt habe.

IMG_6250Den fertigen Braten aus dem Ofen nehmen.  Nudeln abgießen und tropfnass mit der Soße vermischen. Auf Tellern anrichten und jeweils ein Stück Hackbraten dazu geben. Und schon heißt es: guten Appetit!

Es war wirklich sehr lecker; der Braten war saftig und für die Nudeln gab es ausreichend Soße.

Was ist Euer Lieblingsrezept für einen Hackbraten? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar – oder macht einfach auch mit bei Yvonnes Blogevent #WirliebenHackbraten!

Michaela

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2 Comments

  • Reply
    Experimente aus meiner Küche
    20. April 2016 at 11:48

    Juhu! Freue mich sehr 🙂
    Lieben Gruß
    Yvonne

    • Reply
      Michaela
      20. April 2016 at 12:07

      Das freut mich 🙂 Endlich hatte ich einen überzeugenden Grund, mich tatsächlich mal an einen Hackbraten zu machen. Bin gespannt, was für Rezepte insgesamt dabei zusammen kommen.

      Liebe Grüße
      Michaela

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