Kartoffel-Möhren-Curry

Dass ich ein Curry-Freund bin, findet man ziemlich schnell heraus, wenn man sich ein wenig durch diesen Blog klickt. Hier findet Ihr nämlich sowohl das klassische Thai-Chicken-Curry als auch etwas ungewohntere Varianten, wie das Blumenkohl-Linsen-Curry oder aber das Ganze mal als One-Pot-Pasta. Und heute kommt also noch ein Kartoffel-Möhren-Curry hinzu.

Dieses Curry ist zum einen vegetarisch. Zum anderen einmal mehr eine ideale Möglichkeiten, um Gemüsereste zu verwerten. Im Grunde fliegen bei mir zu Hause nämlich immer Kartoffeln und Möhren rum. Kokosmilch steht auch immer im Vorratsschrank – frische Kräuter habe ich auch. Und damit ist das Kartoffel-Möhren-Curry eigentlich auch schon so gut wie gekocht. Außerdem lässt sich zudem prima einfrieren.

Man braucht:
750g Kartoffeln
ein Kilo Möhren
zwei Dosen Kokosmilch
einen Bund Frühlingszwiebeln
zwei Handvoll Erbsen
eine Knoblauchzehe
ein Stück Ingwer
Abrieb und Saft einer Zitrone
frische Kräuter (in meinem Fall einen Zweig Rosmarin und je eine Handvoll gehackte Petersilie und Koriander)
Currypulver (oder -paste)
Salz und Pfeffer
Öl

optional: Masala und/oder eine indische Gewürzmischung

Die Kartoffeln und Möhren schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch und Ingwer schälen, die Knoblauchzehe mit einem Messer andrücken. Die Kräuter waschen, trocken schütten und bis auf den Rosmarin hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch und Ingwer für einige Minuten mit dem Rosmarin andünsten. Wenn Ihr Currypulver verwendet, dieses dazu geben und mitbraten (solltet Ihr die Paste nehmen, diese einfach später in die Kokosmilch einrühren). Kartoffeln und Möhren dazu geben und alles ein paar Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel anschwitzen. Mit der Kokosmilch ablöschen (ggf. die Currypaste einrühren) und so lange vor sich hin köcheln lassen, bis das Gemüse noch leichten Biss hat.

Rosmarin, Knoblauch und Ingwer rausfischen. Die Erbsen und die Frühlingszwiebeln dazu gebe und noch einen Moment köcheln lassen. Die frischen Kräuter und den Zitronenabrieb dazu geben und gut umrühren. Mit dem Zitronensaft und den Gewürzen final abschmecken (ggf. noch etwas mit Currypulver nachwürzen) und auf Tellern anrichten. Und dann heißt es auch direkt: guten Appetit.

Wer mag, kann natürlich auch noch andere Gemüsesorten dazu geben. Gut vorstellen kann ich mir Blumekohl, Brokkoli, Pilz und Lauch. Ob Ihr alle Gemüsesorten mischt oder die Möhren zum Beispiel weglasst, bleibt dabei natürlich Euch überlassen. Im Grunde kann man auch die Kartoffeln komplett weglassen.

Michaela