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Knackige Low-Carb-Brötchen

Hin und wieder esse ich durchaus gerne mal kohlenhydratarme Gerichte. Es gibt ja inzwischen auch von vielen Sachen Low-Carb-Varianten, allerdings habe ich da  insbesondere bei Brot oder Brötchen ein großes Problem: die Konsistenz. Bisher waren die meisten Low-Carb-Brote oder -Brötchen, die man selbst backen kann, nämlich sehr matschig. Und dann hat das für mich eher weniger mit dem Ursprung zu tun. Das ist bei dem heutigen Rezept für Brötchen anders: Die sind wirklich knackig und zudem superschnell gemacht. Gut verschlossen halten sie sich ein bis zwei Tage.

Man braucht:
250g Quark
ein Ei
200g Haferflocken*
30g Weizenkleie
einen Teelöffel Salz
einen halben Esslöffel Backpulver

optional:
für den Teig einen Esslöffel Chia- oder Leinsamen
30g Mohn, Sesam, Kürbiskerne etc.

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Alle Zutaten (falls Ihr Euch für Chia- oder Leinsamen entscheidet, auch die) miteinander vermengen und so lange mischen, bis ein halbwegs gleichmäßiger, aber zäher Teig entstanden ist. Sechs Kugeln aus dem Teig formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Solltet Ihr ein Topping für Eure Brötchen wollen, dann einfach 30g davon in einen tiefen Teller schütten und die Brötchenkugeln darin wälzen. Für etwa 15 Minuten im Ofen backen, bis die Low-Carb-Brötchen goldbraun sind. Herausholen, abkühlen lassen und schon heißt es: guten Appetit.

Mir haben die Brötchen richtig gut geschmeckt und sie werden zukünftig sicherlich häufiger ihren Weg in meine Frühstücksdose für die Arbeit finden. Besonders toll finde ich, wie schnell und einfach sie sich zubereiten lassen und zudem auch noch ein paar Tage haltbar sind. Außerdem kann man die Brötchen sowohl herzhaft als auch süß belegen. Wenn Ihr nur süß zum Frühstück essen wollt, würde ich vielleicht die Salz-Menge halbieren; auch wenn es mir so gut geschmeckt hat.

Michaela

*Natürlich kann man jetzt darüber streiten, ob Haferflocken so richtig Low-Carb sind. Das kommt immer ein wenig auf die eigene Definition an. Aber da es sich hierbei nicht um kohlenhydratfreie, sondern kohlenhydratarme Brötchen handelt, entsprechen Sie meiner Definition.

Quelle: Das Ursprungsrezept habe ich bei Rezepte mit Herz gefunden, aber wie gewohnt ein wenig abgewandelt.

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