Lago Maggiore – zwischen Kindheitserinnerungen und wunderschöner Realität

Als Kind war ich bereits mehrfach mit meinen Eltern an den italienischen Seen – Porlezza ist daher nach wie vor eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Zugegeben: Ohne diese sentimentale Verklärung gibt es hier nicht wirklich viel zu sehen, denn selbst die Pizzeria, in der ich die beste Pizza der Welt gegessen habe, musste inzwischen einem Steakhouse weichen. Jaja, der Zahn der Zeit … Und dennoch liebe ich diesen kleinen Ort einfach.

    Lago Maggiore

Lago Maggiore

Beim letzten Besuch in Italien stand der Lago Maggiore auf der Agenda. Ausgangspunkt war Maccagno – ein glücklicher Zufall. Denn keine fünf Minuten von unserem Haus entfernt war ein Schiffsanleger. Von hier aus kann man problemlos den ganzen See befahren: Gleich, ob man nur in den Nachbarort möchte oder bis an das andere Ende des Sees in die Schweiz – oder ob man direkt eine Rundfahrt machen möchte. Eine tolle Alternative zum Auto. Wer will schließlich schon bei tollem Wetter stundenlang im Auto sitzen müssen, wenn er in nicht einmal der Hälfte der Zeit gemütlich in der Sonne sitzen kann? Ich auf jeden Fall nicht!

Maccagno

Maccagno

Einer meiner Lieblingsorte bei diesem Aufenthalt am Lago Maggiore war definitiv Cannobio – direkt gegenüber von Maccagno. Es ist einfach ein bezaubernder Ort mit schönen alten Häusern und vielen kleinen Gassen, die ich ohnehin sehr liebe. Hier gibt es jede Menge zu entdecken. Insbesondere wenn man auch mal ein wenig abseits der „Hauptgassen“ mit ihren Geschäften und Restaurants entlang schlendert. Direkt an der Promenade reiht sich ein Restaurant/Café neben dem anderen. Überrascht hat mich, wie günstig man hier wirklich gut essen kann. Und das bei eine wunderschönen Ausblick auf den See.

Cannobio

Cannobio

Kennt Ihr dieses Gefühl, wen man sich auf einen Ort, den man von früher kennt, total freut – und er dann doch nicht mehr so ist, wie man ihn in Erinnerung hatte? Seid Ihr nach einer Rückkehr vielleicht sogar schon mal so richtig enttäuscht gewesen? Oder hat Euch der Zauber der Vergangenheit doch jedes Mal wieder eingeholt? Erzählt mir von Eure Erfahrungen – ich bin gespannt!

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