Möhrensuppe

Zugegeben, ich bin ein kleines Suppenkind. Zu Hause hat meine Mutter früher jeden Samstag eine Suppe gekocht – wobei das meist klassische Eintöpfe waren. Und auch heute mag ich dieses wärmende Essen einfach gerne; natürlich insbesondere an kalten, grauen Tagen. Und die haben im Januar traditionell die Oberhand. Aber auch an wärmeren Tagen kann man Suppe gut essen. Dann bevorzuge ich persönlich eher leichte Cremesüppchen. Ein paar Rezeptideen findet Ihr bereits hier: Suppen.

Und genau eine solche Suppe habe ich heute für Euch im Gepäck. Um genau zu sein: ein schnelles Möhrensüppchen mit Feta. Wie es der Titel schon erahnen lässt, handelt es sich hierbei um eine ideale Möglichkeit der Resteverwertung. Wir haben nämlich eigentlich immer Möhren im Gemüsefach. Und weil das so ist, sind hieraus schon einige Rezeptideen entstanden; zum Beispiel Möhren-Kohlrabi-Gemüse (das ich auch unbedingt mal wieder kochen sollte). Und heute kommt also noch ein Möhrensüppchen dazu.

Man braucht:
ein Kilo Möhren
300ml Kondensmilch
etwa 1,5l Gemüsebrühe
200g Feta
zwei bis drei Zwiebeln
frische Kräuter (in meinem Fall ein Zweig Rosmarin und eine Handvoll gehackte Petersilie)
ein Stück Ingwer
ein Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer, Curry, Zucker
Olivenöl

Die Möhren schälen und grob zerkleinern. Die Zwiebeln und den Ingwer schälen; die Zwiebeln in Ringe schneiden. Den Feta grob zerhacken. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und die Petersilie hacken.

Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen und Ingwer und Rosmarin kurz anbraten. Die Möhren und eine gute Prise Zucker dazu geben und zwei bis drei Minuten anbraten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen; das Lorbeerblatt dazu geben und so lange bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel (gelegentlich umrühren) vor sich hin köcheln lassen, bis die Möhren gar sind. Ingwer, Lorbeerblatt und Rosmarin rausfischen, die Kondensmilch dazu geben und kurz aufkochen lassen. Dann alles mit einem Pürierstab vermischen. Final mit den Gewürzen abschmecken.

In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebeln so lange darin schmoren, bis sie braun sind. Dann die Suppe auf Tellern anrichten, ein paar Zwiebeln und ein wenig Feta darauf verteilen und schon heißt es auch schon wieder guten Appetit. Wenn es schnell gehen muss, könnt Ihr übrigens auch gut und gerne auf Röstzwiebeln zurück greifen. Das schmeckt als Einlage auch sehr gut, zumal man dann noch einen kleinen Crunch-Effekt hat.

Wer will, kann statt Kondensmilch auch Kokosmilch nehmen. Dann bekommt das Süppchen direkt noch einen asiatischen Touch. So oder so hat uns die Suppe sehr gut geschmeckt – und dann ist sie auch noch extrem kalorien- und kohlenhydratarm.

Michaela

Quelle: Die Idee für die Einlage habe ich bei Sarah gefunden – vielen Dank für die tolle Idee.