München kulinarisch

Zugegeben: Unsere Location-Auswahl in München war dieses Mal sehr touristisch. Das lag aber daran, dass wir wirklich nur kurz da waren und uns dementsprechend nur in der absoluten Münchner Innenstadt aufgehalten haben (mehr dazu lest Ihr hier). Ja, natürlich wird es da auch in der einen oder anderen Nebenstraße das eine oder andere Lokal geben, das nicht voll von Touris ist. Und auch wenn solche Touri-Hochburgen sonst eigentlich nicht so meins sind, war es dieses Mal vollkommen okay. Und zudem auch noch sehr schön. Irgendwie war es übrigens schwer, nicht in einem der unendlich vielen Lokale des Herrn Schuhbeck einzukehren – es scheint ein wenig, als wenn er die komplette Münchner Innenstadt in seiner Hand hätte.

Hier also ein kleiner Überblick:

Hofbräuhaus: Wir waren nur oben im Restaurant-Bereich, der wie zu erwarten sehr traditionell eingerichtet ist. Der Service war soweit nett, allerdings haben wir irgendwann nichts mehr bestellen dürfen. Die Begründung. Der Tisch war für eine Stunde später reserviert. Hm, ein Getränk hätte man in der Zeit ja wohl locker geschafft, aber wer nicht will …

Augustiner: Superurig. Genauso stelle ich mir eine bayrische Kneipe vor. Dementsprechend laut und voll ist es auch. Der Kellner, der für unseren Tisch zuständig war, schien leider ein wenig überfordert (wer will es ihm verdenken?!), weil wir sehr lange warten mussten, bis wir bestellen durften.

Zum Spöckmeier: Das Essen war wirklich sehr, sehr lecker und kam schnell. Netter Service, auch wenn es dem jungen Mann nicht wirklich möglich war, die Rechnung getrennt abzuhalten. Dabei weiß doch jeder, der mal selbst im Service gearbeitet hat: getrennt zahlen = mehr Trinkgeld. Dann eben nicht.

Zu den Preisen mal ganz allgemein: Wirklich billig ist es nirgends, aber ich fand die Preise im Vergleich zu anderen (europäischen Großstädten) durchaus noch im Rahmen des Normalen.

Genächtigt haben wir übrigens im Holiday Inn – das kann ich nur empfehlen. Supernetter Service, tolles Zimmer, alles sauber und ein wirklich überragendes Frühstücksbüffet (es gab sogar meine geliebten French Toast, die es ja nicht einmal in jedem Diner gibt … wie ich leider bei „American Way of Life“ feststellen musste). Zum Viktualienmarkt sind es zu Fuß nur etwa zehn Minuten. Das einzig Doofe ist – wie in ganz München – das Parken. Es gibt zwar ein Parkhaus, das auch Plätze für das Hotel anbietet, aber die sind wirklich teuer. Auf den umliegenden Straßen braucht man einen Parkschein. Und zudem noch Glück, hier überhaupt mal eine Parklücke zu finden.

Und zudem war ich auch noch in dem einen oder anderen Starbucks … schließlich brauchte ich eine neue Tasse für meine Sammlung. Da ich die aus München schon habe, habe ich mich für dieses Exemplar entschieden:

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