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Noch ein leckeres Gericht für kalte Wintertage

Manche Gerichte schmecken einfach nicht immer gleich. Seien es die damit verbundenen Erinnerungen (Omas Kartoffelsuppe … ich weiß, dass meine Mutter sie EXAKT so kocht, wie meine Oma sie zubereitet hat, aber Omas war einfach noch eine Spur leckerer), ein besonderer Ort (die beste Pizza aller Zeiten gab es in einer Pizzeria im kleinen Porlezza, die es leider nicht mehr gibt, wie ich beim letzten Besuch in Porlezza erfahren musste – stattdessen wird in den Räumlichkeiten nun ein Steakhouse betrieben. Das war eine große Enttäuschung …) oder aber schlicht und ergreifend die Jahreszeit bzw. das damit verbundene Wetter. Und genauso geht es mir bei einer Vielzahl an Gerichten. Beispiele hierfür, die ich schon mit Euch geteilt habe, sind Möhrenuntereinander, Hack im Wirsingmantel oder Süßkartoffel-Wirsing-Curry.

Dasselbe gilt für Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Mettwürstchen. Genau darum geht es nämlich heute. So ein deftiges Essen schmeckt einfach am besten zur kalten, grauen, nassen Jahreszeit. Und  deshalb war es letztens endlich mal wieder an der Zeit, diesen deutschen Klassiker zu kochen.

Man braucht:

eine Dose Sauerkraut

ca. 150ml Gemüsebrühe

eine Zwiebel

etwa XX Kartoffeln

eine große Tasse Milch (eventuell noch etwas mehr)

ein wenig Butter (je nach Geschmack für das Püree und einen Stich für das Sauerkraut)

einen kleinen Apfel

ein Lorbeerblatt

vier Mettwürstchen

etwa einen Esslöffel Schmalz

Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker

Die Kartoffeln schälen und in ausreichend Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit Apfel und Zwiebel schälen und in sehr feine Stückchen schneiden. Die Mettwürstchen mit einer Gabel einstechen. Das Sauerkraut abgießen und gut abtropfen lassen.

Das Schmalz auslassen und die Zwiebeln kurz andünsten. Den Apfel und das Sauerkraut sowie Salz, Pfeffer und eine gute Prise Zucker dazu geben und schmoren lassen. Mit der Brühe ablöschen (das Sauerkraut sollte nicht in Brühe „ertrinken“, aber es muss schon eine gewisse Menge an Flüssigkeit vorhanden sein; mein Tipp: Erstmal nicht so viel dazu gießen und ggf. hinterher noch mal auffüllen), das Lorbeerblatt und die Würstchen dazu geben und alles etwa zwanzig Minuten bei mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen. Am Ende das Lorbeerblatt rausfischen und einen Stich Butter dazu geben. Alles gut durch rühren und final abschmecken.

Wenn die Kartoffeln fertig sind, das Wasser abschütten und die Butter zu den Kartoffeln geben. Alles mit einem Kartoffelstampfer gründlich zerstampfen. Den Becher Milch kurz in der Mikrowelle erhitzen und zu den Kartoffeln geben. Alles mit einem Rührbesen ordentlich vermengen – ggf. noch etwas Milch dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Gemeinsam mit dem Sauerkraut und Mettwürstchen anrichten.

Guten Appetit!

Bilder gibt es dieses Mal übrigens nicht, weil der Göttergatte und ich so einen Hunger hatten, dass keine Zeit mehr zum Fotografieren blieb 😉 Aber ich bin mir sicher, Ihr könnt Euch vorstellen, wie die Teller ausgesehen haben …

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