Ofen-Schnitzel in einer Gorgonzola-Tomaten-Soße

Heute habe ich mal wieder ein neues Schnitzel-Rezept für Euch. Dieses Ofen-Schnitzel in einer Gorgonzola-Tomaten-Soße lässt sich gut vorbereiten, steht dann schnell auf dem Tisch und schmeckt wirklich lecker. Lasst Euch nicht vom Gorgonzola abschrecken – den schmeckt man gar nicht wirklich raus. Vielmehr gibt er der Soße eine pikante Note. Wenn Ihr lieber auf Nummer sicher gehen wollt, könnt Ihr den Gorgonzola aber auch einfach durch Mozzarella ersetzen. Und wer es lieber kräftig im Geschmack mag, greift zu Roquefort-Käse.

Uns und unserem Besuch hat es sehr gut geschmeckt. Als Beilage gab es Pommes; beim zweiten Mal Kartoffelpüree. Wegen der sämigen Soße könnte ich mir aber auch Nudeln oder Reis gut vorstellen. Wenn Ihr einfach noch ein wenig Gemüse in die Soße packt, könnt Ihr auch auf eine Beilage und somit auf Kohlenhydrate verzichten.

Generell finde ich die Idee mit dem Gemüse ziemlich gut, weil man so auch direkt mal wieder ein Essen der Kategorie „Resteverwertung deluxe“ kreiert hat. Passen würden auf jeden Fall Paprika, Pilze und Spinat. Aber jetzt stelle ich Euch erst einmal das „Original-Rezept“ vor.

Man braucht:
sechs Schnitzel (vom Schwein, der Pute, wie auch immer)
200g Gorgonzola
zwei Dosen gestückelte Tomaten
150ml Gemüsebrühe
200ml Kondensmilch
frische Kräuter (in meinem Fall einen Zweig Rosmarin und je eine Handvoll Petersilie und Basilikum)
zwei Zwiebeln
eine Knoblauchzehe
ein Stück Ingwer
Salz, Pfeffer, Oregano
Butter oder Olivenöl zum Braten

optional: Chilipulver

Im Grunde braucht Ihr die Schnitzel nicht zwingend vorher in einer Pfanne zu braten. Ich habe mich allerdings dafür entschieden, weil ich die Schnitzel zum einen paniert habe, und zum anderen nicht auf den Bratsatz verzichten wollte. Ihr könnt die Schnitzel aber auch gesalzen und gepfeffert direkt in eine ofenfeste Auflaufform legen.

Die Kräuter waschen, trocken schütteln und bis auf den Rosmarin hacken. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen. Die Zwiebeln fein würfeln, die Knoblauchzehe mit einem Messer andrücken. Den Gorgonzola grob zerkleinern.

Den Ofen auf 180° Grad Umluft vorheizen. Wie gesagt habe ich die Schnitzel zunächst paniert und dann von beiden Seiten (mit dem Knoblauch, Ingwer und Rosmarin zusammen) angebraten, bis sie fast fertig waren. Dann kamen sie auf den Boden der Auflaufform. Im Bratfett habe ich dann die Zwiebeln angebraten, bis sie Farbe angenommen haben. Dann mit den Tomaten (mit Soße) ablöschen und ein paar Minuten vor sich hin köcheln lassen. Den Gorgonzola dazu geben. Wenn dieser geschmolzen ist, die Brühe und Kondensmilch dazu geben und alles weitere fünf Minuten köcheln lassen. Rosmarin und Knoblauch rausfischen, die frischen Kräuter dazu geben. Alles mit den Gewürzen abschmecken und dann die Soße über die Schnitzel schütten.

Wer mag, kann jetzt noch Käse oben drüber geben; Emmentaler, Gouda, Parmesan oder Mozzarella zum Beispiel. Die Schnitzel brauchen etwa 15 Minuten im Ofen – wenn er rohe in den Form legt, würde ich mal nach 40 Minuten schauen, ob sie schon fertig sind (das hängt natürlich von der Dicke der Schnitzel ab).

Herausholen, auf Tellern anrichten und dann heißt es auch schon wieder guten Appetit. Uns hat es wie gesagt sehr gut geschmeckt.

Besonders gut gefällt mir an solchen Gerichten, dass sie sich prima vorbereiten lassen. Dann schiebt man sie in den Ofen und hat eigentlich nichts mehr damit zu tun.

Michaela