Spargelcremesuppe

Ich liebe Spargel. Und irgendwie geht die Spargelsaison einfach immer viel zu schnell vorbei. Die letzten Jahre habe ich mir vorgenomen, einmal auszuprobieren, ob man Spargel tatsächlich einfrieren kann. Im letzten Jahr habe ich es dann auch tatsächlich gemacht. Zum Ergebnis kann ich leider nichts sagen, weil der Gefrierschrank samt Spargel Opfer eines Wasserschaden wurden. Also werde ich es dieses Mal einfach noch einmal versuchen.

Wie auch immer: eines meiner Lieblingsgerichte mit Spargel ist ein echter Klassiker: nämlich die gute alte Spargelcremesuppe. Schnell und einfach zubereitet und zudem besteht sie hauptsächlich aus „Abfall“, den man ohnehin hat, wenn man Spargel isst. Viel besser geht es nicht.

Man braucht:
Schale und holzige Enden von etwa 1 kg weißem Spargel (wenn Ihr mehr habt, umso besser, weil die Brühe dann noch intensiver wird)
ca. 1,5 l Gemüsebrühe
eine große Zwiebel
ein Zweig Rosmarin (gerne zusätzlich auch noch Thymian)
ein Lorbeerblatt
200 ml Sahne (wahlweise, um Kalorien zu sparen, geht auch Kondensmilch)
etwa fünf Esslöffel Mehl
etwa fünf Esslöffel Butter
zwei Eigelb
Salz, Pfeffer, Zucker und Muskat
Saft und Abrieb einer Zitrone
etwas Öl

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel durchschneiden und – ungeschält – in das Öl geben. Die Kräuter mit dazu geben und alles kurz anbraten. Dann die Spargelabfälle in den Topf kippen und kräftig anrösten. Mit der Brühe ablöschen und etwa 30 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Dann alles in ein Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen – am besten mit einer Schöpfkelle oder Kochlöffel auch den letzten Rest Flüssigkeit aus Spargel und Co ausdrücken.

Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und nach und nach das Mehl dazu geben. Wenn sich Butter und Mehl miteinander vermengt habe, kellenweise die aufgefangene Flüssigkeit dazu geben, sodass eine Bindung entsteht. Nachdem alle Flüssigkeit im Topf ist, die Sahne dazu geben und aufkochen lassen. Die Eigelbe miteinander verrühren und drei Löffel der Suppe dazu geben – gut verquirlen. Den Topf von der Herdplatte ziehen und die Eimasse einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat,Zitronensaft und -abrieb abschmecken.

Guten Appetit!

Wer gerne eine Einlage in der Suppe haben möchte, kann beispielsweise auf Spargelstücke oder Lachs zurückgreifen. Den ungkochten (in mundgerechte Stücke geschnittenen) Spargel einfach mit der Sahne zur Suppe geben. Den Lachs dagegen erst in die Suppe geben, wenn die Eimasse verrührt wurde, weil er eine deutlich kürzere Garzeit hat.

Was sind Eure liebsten Spargelgerichte? Ich bin gespannt.

Michaela

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