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One-Pot-Pasta mit Schinken und Buttergemüse

Vor einer ganzen Weile hatte ich schon einmal was von“One-Pot-Pasta“ gehört; also von Nudeln, die man sozusagen direkt in der Soße gart. Prinzipiell fand ich die Idee ganz cool. Da ich aber immer nur von Nudeln in Tomatensoße gelesen hatte, war ich nicht so wild darauf, ausgerechent das einmal auszuprobieren.

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Dann habe ich aber bei Yvonne von „Experimente aus meiner Küche“ eine Variante gesehen, die ich schon eher einmal nachkochen wollte: Bei ihr gab es Nudeln mit Speck und Erbsen. Mir war direkt klar, dass ich statt Speck Schinken verwenden würde. Da ich keine TK-Erbsen bekommen hatte, habe ich kurzerhand Buttergemüse genommen. Und weil ich noch ein paar Pilze vom Vortag übrig hatte, gab es die auch noch dazu. Herausgekommen ist ein sehr leckeres Nudelgericht, das es bei uns in Zukunft sicherlich häufiger geben wird.

20150722_195845-02Man braucht:

ein Paket kurze Nudeln (ich habe Penne genommen)
300g TK-Buttergemüse
ein Paket Schinken
zwei, drei handvoll Pilze
eine Zwiebel
etwa 100ml Kondensmilch (oder Sahne)
einen Liter Gemüsebrühe
ca. 100g frisch gehobelten Parmesan
etwas Öl

Zwiebeln in kleine Stücke, die Pilze und den Schinken in mundgerechte Stücke schneiden. Alles zusammen in Öl andünsten – bis die Pilze etwas Farbe bekommen. Das Buttergemüse dazu geben und durchschwenken. Alles mit der Kondensmilch und Brühe ablöschen und aufkochen lassen. Die Nudeln dazu geben und alles bei mittlerer Hitze und ohne Deckel vor sich hin köcheln lassen. Zwischendurch immer mal umrühren (ggf. noch mal mit etwas Wasser auffüllen – war bei mir allerdings nicht nötig). Wenn die Nudeln al dente sind, den Parmesan dazu geben und gut vermischen. Anrichten und dann heißt es auch schon: guten Appetit.

20150722_211646-01An Gewürzen habe ich tatsächlich gar nichts mehr gebraucht: Die Kräuterbutter, die beim Buttergemüse dabei war, sowie die Brühe waren vollkommen ausreichend. Aber natürlich kann man je nach Geschmack noch nachwürzen – wenn das Töchterchen nicht mitgegessen hätte, dann hätte ich vielleicht noch etwas Chili dazu gegeben.

Auf jeden Fall ist diese One-Pot-Pasta ein tolles Gericht, das einmal mehr unter die Kategorie „schnell, einfach und lecker“ fällt. Die Vorbereitungen sind mehr als überschaubar, das Essen kocht sich sozusagen von alleine, es schmeckt und wirklich viel dreckiges Geschirr hat man auch nicht.

Habt Ihr noch Rezepte für One-Pot-Pasta, die Ihr mir empfehlen könnt? Dann hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar. Ich freu mich.

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