Overnight Oats mit Bananen-Schokomilch und Erdbeeren

Als Kind habe ich total gerne Haferflocken gegessen. Geht vermutlich den meisten so. Keine Ahnung, ob es an der Konsistenz liegt, auf jeden Fall fand ich Haferflockensupper superlecker. Ehrlich gesagt kann ich mich gar nicht mehr zurück erinnern, wann ich das letzte Mal Haferflocken gegessen habe. Vermutlich während meiner Zeit als Au-Pair in den USA, wenn ich die Reste der beiden Kiddies aufgegessen habe.

Wie auch immer: Heute heißen Haferflocken ja in den meisten Fällen nicht mehr Haferflocken. Viel schicker ist es ja, von Oats zu sprechen. Wenn man sie am Abend vorher für den nächsten Morgen vorbereitet (was ich großartig finde), nennt man sie neudeutsch auch gerne „Overnight Oats„. Egal, wie man esnun nennen mag: Frühstück, das ich mir in der Arbeitswoche entspannt am Abend vorher vorbereiten kann, und das dann troztzdem/gerade deswegen lecker schmeckt, ist genau mein Ding. Ich habe morgens einfach keine Lust, lange was zuzubereiten. Dann bleibe ich doch lieber ein paar Minuten länger im gemütlichen Bettchen liegen – wenn das Töchterchen mich lässt.

20150712_181537-01Generell frühstücke ich eigentlich total gerne: mit Zeit und Ruhe. Aber unter der Woche esse ich zu Hause nichts und frühstücke dann halt erst auf der Arbeit. Und wenn ich mir das Frühstück morgens nur schnell aus dem Kühlschrank holen muss, finde ich das einfach prima.

Weil ich schon einiges von „Overnight Oats“ im Netz gelesen hatte, habe ich mich auf die Suche nach einigen Rezepten gemacht. Es gibt ja unzählige Möglichkeiten, was man da alles reinpacken kann. Und einfach nur Haferflocken sollten es auch nicht sein. Auf jeden Fall bin ich bei meiner „Recherche“ auf eine tolle Seite gestoßen: Hier dreht es sich tatäschlich ausschließlich um „Overnight Oats“. In allen nur denkbaren Varianten; da ist garantiert für jeden was dabei. Bei manchen Kombinationen habe ich gedacht: „Hm, das muss ich ausprobieren!“ (und dementsprechend stehen noch einige auf meiner To-Do-Liste). Andere sind dagegen gar nicht meins.

20150712_181239-01Mein bisheriger Favorit sind die Overnight Oats mit Bananen-Schokomilch und frischen Erdbeeren. Diese Kombi musste einfach schmecken. Und das tut sie auch – natürlich habe ich auch dieses Rezept ein wenig meinem eigenen Geschmack angepasst und hier auch schon ein wenig rumexperimentiert. Was soll ich sagen? Schnell, einfach, lecker!

Man braucht für eine Portion:
4 Esslöffel Haferflocken
60ml Milch
ein Teelöfffel Proteinpulver mit Kakaogeschmack
50g Joghurt
eine halbe Banane (hier eignen sich insbesondere überreife Bananen – wieso wegschmeißen, wenn man sie so toll nutzen kann?!)
50g Erdbeeren

20150712_181704-01Die Haferflocken kurz in einem Topf anrösten. Das Proteinpulver mit der Milch mischen, die Banane dazu geben und mit einer Gabel zerdrücken. Die Haferflocken mit der Milchmischung ablöschen und gut durchrühren. Den Herd ausmachen, die Haferflocken noch kurz auf der warmen Platte stehen lassen. Vom Herd nehmen, gut durch rühren, etwas abkühlen lassen. Dann in ein Einmach-, leeres Marmeladenglas o.ä. füllen. Den Joghurt darauf verteilen, oben drauf die Erdbeeren geben. Glas zumachen, ab in den Kühlschrank und am nächsten Morgen heißt es dann: guten Appetit. Wer mag und zur Hand hat, kann noch zwei, drei Minzblätter auf die Erdbeeren legen.

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Wie schon gesagt habe ich bereits diverse Varianten ausprobiert: statt Joghurt habe ich Quark genommen (wie es auch im Ursprungsrezept steht) oder eben frische Früchte, die gerade da waren: zum Beispiel Blaubeeren oder Birne. Alles lecker.

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