Pancake-Muffins

Pancake-Muffins. Klingt im ersten Moment komisch, oder? Also ich mag sowohl Pancakes als auch Muffins. Einzeln. Wieso denn dann eine Kombination aus beidem? Na weil es super schmeckt. Und sich so viel einfacher vorbereiten lässt als normale Muffins. Das ist zum Beispiel für ein Brunch-Büffet einfach nur toll.

Und gerade nach solchen Rezepten bin ich immer auf der Suche – insbesondere weil das Töchterchen ja am 26. Dezember Geburtstag hat. Da werden die Gäste traditionell zum Brunch eingeladen. Ist im Prinzip auch eine tolle Sache, allerdings muss man da ja durchaus einige Sachen frisch zubereiten. Dann auch noch Pancakes frisch in der Pfanne brutzeln? Da kommt die Pancake-Muffin-Alternative wie gerufen: Einfach in den Ofen schieben, in der Zwischenzeit andere Dinge zubereiten oder vorbereiten und schon kann man die fertigen Pancake-Muffins aus dem Ofen holen. Sie schmecken übrigens sowohl warm als auch kalt sehr gut. In unserem Fall gab es sie neben Hefezopf und Pfannekuchen-Rolle aus dem Ofen zum Osterfrühstück.

Und noch einen Vorteil haben die kleinen Leckereien: Man kann sie süß oder herzhaft gestalten. Da sollte also für jeden Geschmack was dabei sein. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt, daher gibt es von mir einfach nur ein paar Vorschläge. Ich bin auf Eure Varianten gespannt!

Man braucht:
175g Weizenmehl
150ml Joghurt (oder Buttermilch)
30g Butter – etwas mehr zum Einfetten der Formen
zwei Eier
einen Teelöffel Backpulver
drei Esslöffel Zucker
eine Prise Salz

Als Füllung/Belag habe ich Blaubeeren, Bananen, getrocknete Tomaten, Speck und Frühlingszwiebeln gewählt (nein, nicht alles zusammen :)).

Den Backofen auf 190° Umluft vorheizen. Die Muffinformen ordentlich mit Butter einfetten.

Die Zutaten die Füllung klein schneiden. Wenn Ihr auch Bacon verwendet, dann diesen vorher ohne Öl anbraten; aber nicht ganz fertig, weil er ja noch in den Ofen kommt. Ich brate Bacon übrigens nicht in der Pfanne, sondern bereite ihn im Ofen zu: Bei 200° Umluft braucht er etwa 20 Minuten, bis er richtig schön kross ist (anders mag ich ihn nicht) – für die Muffins habe ich ihn nur 15 Minuten im Ofen gelassen.

Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mehl mit Zucker, Salz und Backpulver vermischen.Die zerlassene Butter mit dem Joghurt und den Eiern mixen. Mit der Mehl-Mischung verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig in die eingefetteten Muffin-Formen füllen und dann nach Lust und Laune mit den Zutaten belegen (ich würde sie immer ein wenig in den Teig drücken).

Bei mir gab es:

  • Bananen und Blaubeeren
  • getrocknete Tomaten, Frühlingszwiebeln und Speck

Die Pancake-Muffins für etwa 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Und schon heißt es wieder: guten Appetit!

Ich persönlich mag ja die Mischung aus süß und herzhaft. Der Teig ist ein wenig süß und insbesondere mit dem Bacon schmeckt mir das so richtig gut (aus Amerika kennt man ja auch die Kombination Pancakes und Speck). Wer darauf nicht so steht, gibt statt der gesamten Menge nur einen halben Löffel Zucker in den Teig. Der Göttergatte wird mir dafür beim nächsten Mal sehr dankbar sein 😉

Michaela

Quelle: Das Rezept habe ich bei Maltes Kitchen gefunden, aber ein wenig abgewandelt.