Pflaumenkompott

Pflaumenkompott ist eine tolle Möglichkeit, um den kulinarischen Herbst in einem Glas einzufangen. Es ist schnell gemacht, hält lange und schmeckt einfach gut. Zudem ist es vielseitig einsetzbar: überall da, wo man Kompott gebrauchen kann (mein persönlichens Highligh: gemeinsam serviert mit Grießbrei), als Brotaufstrich, zum Backen oder auch als Zutat für eine Soße zu einem Gericht mit Ente. Ihr sehr: Ob kalt oder warm, das Pflaumenkompott ist an Eurer Seite.

Solltet Ihr Euch dazu entscheiden, das Kompott als Brotaufstrich oder für Soße zu verwenden, würde ich Euch empfehlen, es zu pürieren. Das müsst Ihr nicht vor dem Einmachen entscheiden – das könnt Ihr natürlich auch erst dann machen, wenn Ihr das Pflaumenkompott benutzen wollt.

img_7713Man braucht:
ein Kilo Pflaumen
80g brauner Zucker
einen Esslöffel Vanillezucker
einen Teelöffel Zimt
einen Teelöffel Speisestärke

Die Pflaumen waschen, vierteln, entkernen und dann in eine ofenfeste Form legen. Zucker, Zimt und Vanillezucker vermengen und über die Pflaumen geben. Einmal gut umrühren. 15 Minuten bei 180° Umluft backen. Pflaumen in eine Schüssel geben und die Flüssigkeit aus der Auflaufform auffangen. Diese Flüssigkeit mit 100ml Wasser zum Kochen bringen. Speisestärke in etwas Wasser anrühren und zur Flüssigkeit in den Topf geben. So lange rühren, bis die Flüssigkeit eingedickt ist. Die Pflaumen wieder dazu geben, umrühren und abkühlen lassen.img_7719

Tipp: Ihr könnt auch direkt mehr Kompott einkochen. Dafür einfach Einmachhgläser mit heißem Wasser ausspülen. Das Pflaumenkompott heiß rein schütten, gut verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Dann wieder umdrehen. So sollte das Pflaumenkompott etwa drei Monate aufbewahrt werden können. Ich werde mir definitiv noch mal Pflaumenkompott einkochen – die liebe Sabrina von den Ruhrpottzwergen hat mir nämlich ein Rezept für Pflaumenmuffins gegeben, für die man herrlich das selbstgemachte Kompott nutzen kann. Die werde ich defnitiv mal backen.

Uns hat dass Kompott sehr gut geschmeckt. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass Pflaumenkompott mit Grießbrei das Dessert für unser Weihnachtsmenü wird. Dann vielleicht mit noch ein wenig mehr Zimt in den Pflaumen, damit es auch so richtig weihnachtlich schmeckt! Und wahrscheinlich würde ich die Pflaumen dann warm zum Grießbrei servieren.

Guten Appetit.

img_7708Michaela

Quelle: Das Rezept habe ich im Knusperstübchen gefunden, allerdings ein wenig abgewandelt.