Pizza mal anders: Blumenkohlpizza

Als ich das Rezept für die Blumenkohlpizza vor einigen Monaten in der „Lecker“ gesehen habe, wollte ich es endlich mal ausprobieren. Pizza so ganz ohne Kohlenhydrate? Klingt erstmal spannend, aber schmeckt das auch? Die Antwort ist einfach: ja. Und auf den ersten Blick kommt sie einer richtigen Pizza doch auch ziemlich nahe, oder?

IMG_20150107_211643_1Allerdings würde ich beim nächsten Mal die Zutaten ein wenig variieren. Und ganz unter uns: Natürlich schmeckt die Blumenkohlpizza nicht wie eine leckere fettige Pizza. Aber als Alternative ist sie ganz gut. Wobei mir der Aufwand zu hoch ist, um sie wirklich oft zu machen.

Man braucht:

einen Blumenkohl
etwa 300g Gouda (gerieben)
500g Tomaten
eine kleine Stange Lauch (sollte geschnitten etwa zwei bis drei handvoll ergeben)
etwa 200g Mozzarella
einen Esslöffel Tomatenmark
ca. 50ml passierte Tomaten
eine Zwiebel
eine Knoblauchzehe und eine halbe Chilischote (kann beides je nach Gusto auch weggelassen werden)
etwas Öl
Salz, Pfeffer, Zucker, Oregano (nach Belieben andere Kräuter)
ein paar Blätter Basilikum als Deko

Den Blumekohl in Röschen schneiden und etwa fünf Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Die Hälfte der Tomaten in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in kleine Stückchen schneiden. Die Chili halbieren und entkernen, den Knoblauch schälen.

Die Zwiebeln, Chili und Knoblauch in etwas Öl kurz andünsten. Tomatenmark dazu geben und gut mit den Zwiebeln vermengen. Die Tomaten hinzu geben und aufkochen lassen. Mit den passierten Tomaten ablöschen und ein paar Minuten vor sich hin köcheln lassen. Chilischote und Knoblauchzehe rausfischen und die Soße mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und den gewünschten Kräutern abschmecken. Die Soße sollte am besten einen recht intensiven Geschmack haben.

Blumenkohl abkippen und mit kaltem Wasser abschrecken. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. In der Zwischenzeit den Gouda grob raspeln und gut mit dem zerdrückten Blumenkohl vermengen. Eine Hälfte der Masse auf ein Backblech zu einem Kreis verteilen; mit der anderen Hälfte dasselbe tun. Die Tomatensoße gleichmäßig auf den Pizzaböden verteilen und dann schon mal bei 200°C (Umluft) den Teig zehn Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit den Lauch halbieren und in feine Ringe schneiden, diese ordentlich waschen. Die restlichen Tomaten sowie den Mozzarella in Scheiben schneiden. Einige Blätter Basilikum waschen und trocken schütteln.

Wenn die Pizzen fertig vorgebacken sind, erst die Tomaten darauf verteilen. Den Lauch darüber geben und oben drauf die Mozzarellascheiben legen. Alles für etwa weitere 12 Minuten backen. Pizzen rausholen, mit dem Basilikum garnieren und dann heißt es schon: Guten Appetit.

Wobei das Servieren gar nicht so einfach ist, weil die Blumenkohlpizza natürlich keinen so festen/krossen Boden hat wie eine normale. Insofern ist das auf den Teller packen eine kleine Herausforderung – und das Ergebnis nicht wirklich schön anzusehen. Aber so lange es schmeckt, kann man damit ja leben.

IMG_20150107_211924_1Dummerweise habe ich vor dem Fotografieren vergessen, die Basilikumblätter auf die Pizza zu packen. Tat dem Geschmack nicht wirklich einen Abbruch, dafür aber vielleicht dem optischen Anspruch. Aber das machte auch schon nichts mehr, weil ich ohnehin auf mein Smartphone zurückgreifen musste …

Am Anfang hatte ich ja schon erwähnt, dass ich die Zutaten beim nächsten Mal wohl etwas verändern werde. Statt Lauch würde ich Champignons wählen oder aber beides mischen (hier kann aber im Grunde jeder nehmen was er mag). Übrigens hat selbst der fleischfressenden Pflanze – aka Göttergatte – die vegetarische Pizza geschmeckt. Sie war auch wirklich sehr sättigend, sodass ich tatsächlich gerade mal die Hälfte geschafft habe. Und wer auf Fleisch nicht verzichten kann, kann auch gut und gerne Salami oder Schinken auf die Pizza packen.

Michaela

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