Plätzchen für Ostern

Das Töchterchen hilft total gerne in der Küche mit. Egal, ob gekocht oder gebacken wird – sie ist immer mit dabei und möchte natürlich auch so viel wie möglich selbst machen. Deswegen habe ich mir gedacht, dass wir dieses Jahr doch auch einfach mal Plätzchen für Ostern backen könnten. Da kann sie nämlich superviel selbst machen. Und hinterher nicht nur die Kekse selbst verdrücken, sondern auch noch an Familie und Freunde verschenken.

Ich habe auf das Buttergebäck-Rezept zurückgegriffen, aus dem wir auch immer in der Adventszeit viele leckere Plätzchen backen. Seit Kindheitstagen sind das meine absoluten Lieblingsplätzchen und dürfen Weihnachten nicht fehlen. Und jetzt gab es sie halt auch mal zu Ostern.

Man braucht:
200g Butter
100g Zucker
ein Eigelb
ein Esslöffel Rum (kann man auch weglassen)
250g Mehl
Schale einer halben Zitrone (oder aus dem Tütchen)

optional:
(bunte) Schokostreusel, -perlen etc.
Zuckerguss
Aprikosen-Marmelade
Kuvertüre
Lebensmittelfarbe, -stifte

Alle Zutaten zu einem Teig vermischen und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Noch besser ist es, wenn der Teig dort über Nacht ruhen kann.

Zwei bis drei Esslöffel von dem Teig nehmen und in den Händen ein wenig anwärmen und durchkneten. Am Anfang ist der Teig wirklich sehr, sehr hart; allerdings wird er sehr schnell weich. Den Teig dann zwischen Frischhaltefolie ausrollen (man kann auch die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, allerdings klappt es bei mir mit der Folie besser). Wenn der Teig weicher ist, kann man ihn auch einfach mit den Händen platt drücken.

Plätzchen ausstechen und auf ein Backblech geben (Backpapier nicht vergssen). Wenn das Blech voll ist, könnt Ihr die Plätzchen verzieren wie Ihr wollt. Hier ein paar Vorschläge:

  • Schokostreusel: einfach ein Eigelb verquirlen, die Plätzchen (vor dem Backen!) damit einpinseln, Streusel darauf verteilen und dann in den Ofen schieben
  • Zuckerguss: Ob Ihr das ganze Plätzchen oder nur Teile (in unserem Fall die Ohren) damit – nach dem Backen!- überzieht, bleibt Euch überlassen. Hierfür einfach gesiebten Puderzucker und Milch – oder Wasser – miteinander verrühren. Nehmt erst einmal wenig Flüssigkeit und rührt nach und nach mehr unter, bis Ihr die gewünsche Konsistenz erreicht habt.
    Tipp: Wir haben normalen weißen Zuckerguss gemacht – dazu auch noch braunen: Hiefür einfach ein wenig Backkakao zum Puderzucker geben. Gelben Zuckerguss gab es für die Küken-Plätzchen auch noch: Hier haben wir ein wenig gelbe Lebensmittelfarbe in den Zuckerguss gerührt.
  • Kuvertüre: Statt Zuckerguss könnt Ihr auch Kuvertüre nehmen; diese einfach in einem Wasserbad schmelzen und dann auf den Plätzschen verteilen.
  • Mit Lebensmittelfarbe oder -stiften ist der Kreativität keine Grenze gesetzt – ob Gesichter, Muster oder etwas ganz Anderes: die fertigen Plätzchen freuen sich über einen Anstrich.
  • Zudem gab es auch noch Eier-Plätzchen bei uns: Hierfür haben wir mit einem entsprechenden Ausstecher zwei Eier aus dem Teig ausgestochen. Unten in der Mitte des einen Eis haben wir dann noch mal ein kleines Loch ausgestochen. Die Plätzchen wurden dann erst einmal gebacken und durften ein wenig abkühlen. Danach habe ich das „ganze“ Ei dünn mit Aprikosen-Marmelade bestrichen, die „durchlochte“ Hälfte darauf gelegt und ein wenig fest gedrückt (vorsichtig, weil die Plätzchen sonst schnell brechen) und dann in das Loch noch ein wenig mehr Marmelade gegeben. Wer mag, kann die Eier dann noch mit Zuckerguss oder Lebensmittelfarbe bestreichen.

Die Plätzchen bei 180° Umluft etwa für acht bis zehn Minuten in den Ofen schieben. Abkühlen lassen und dann heißt es: guten Appetit – ober eben ran an die Verzierung.

Die Oster-Plätzchen kamen übrigens bei allen gut an und waren definitiv ein bunter Hingucker. Ich persönlich hätte sie vielleicht ein wenig schlichter gestaltet, aber hier durfte sich die Dreijährige austoben 🙂

Michaela