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Resteverwertung: Gemüsepuffer

Ich habe es ja schon unzählige Male erzählt: Ich mag Gerichte, bei denen man diverse Reste, die hier und da einfach beim Kochen anfallen, verbrauchen kann – „Resteverwertung deluxe“ also. Besonders häufig gibt es bei uns Gemüsereste. Man kauft einen Beutel Möhren, braucht aber nur wenige für ein Gericht. Oder aber man kauft ein Netz Zucchinis und hat am Ende eine übrig usw.

Wie wäre es, wenn Ihr Euch einfach direkt für den nächsten Tag ein leckeres Mittagssen aus diesen Resten zaubert? Das könnt Ihr sozusagen nebenbei machen, weil es kaum Aufwand ist. Und dann erwartet Euch ein leckeres und gesundes Essen – ob für zu Hause oder für die Arbeit. Hier kommen die Gemüsepuffer in’s Spiel.

img_7688Meine sind in der Regel aus Möhren und Zucchini. Ihr könnt aber zum Beispiel auch Kartoffeln dazu geben. Das Verhältnis der Gemüsesorten hängt natürlich von der Anzahl der Reste ab – und Eurem Geschmack. Ich mische einfach das, was noch so da ist.

Als Beilage empfehle ich einen leckeren Kräuterquark. Gleich ob gekauft oder selbst gemacht – wie schnell und einfach das geht, verrate ich Euch hier.

img_7686Man braucht:
zwei mittelgroße Zucchini
drei bis vier Möhren
zwei bis drei Eier
50g geriebenen Emmentaler
Salz, Pfeffer
etwas Öl

optional: frische Kräuter (hier Schnittlauch und Petersilie – gehackt)

Die Möhren schälen. Zucchini waschen und die holzigen Enden abschneiden. Entweder reibt Ihr das Gemüse oder aber Ihr macht daraus Gemüsenudeln. Gut miteinander vermischen. Käse, Kräuter und (erst einmal zwei) Eier dazu geben und zu einer homogenen Masse vermengen. Die Zutaten sollten schon etwas zusammenkleben, weil die Puffer sonst beim Braten auseinander fallen. Also lieber zur Sicherheit noch ein Ei dazu geben. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Etwas Öl in einer gut beschichteten Pfanne (ich habe eine Crepes-Pfanne genommen) erhitzen. Je einen esslöffelgroßen Klecks der Gemüsemischung in die Pfanne geben und gut andrücken. Bei mittlerer Hitze eine Weile anbraten und dann vorsichtig wenden. So lange braten, bis sie ein wenig Farbe angenommen haben bzw. der Käse zerlaufen ist. Auf ein Küchenpapier legen.

Bei mir wurden es etwa 15 Gemüsepuffer. Ihr könnt sie entweder direkt warm essen oder aber kalt – beides schmeckt gut. Wie gesagt gab es bei uns selbst gemachten Kräuterquark dazu. Wer mag, kann auch noch Räucherlachs auf die Puffer geben. Sehr lecker.

IMG_6311Guten Appetit.

Michaela

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