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Resteverwertung: Schokoladiger Schokokuchen

Frage Nummer 1: Heute ist der 2. Weihnachtsfeiertag, wieso veröffentlicht man ein Rezept für einen Kuchen? Antwort: Heute ist auch der fünfte Geburtstag des Töchterchens – was würde also besser passen als ein Kuchenrezept?

Frage Nummer 2: Hätte die Bezeichnung Schokokuchen nicht ausgereicht? Antwort: Nein, denn ich habe tatsächlich selten einen solch schokoladigen Schokokuchen gegessen wie diesen. Der sich auch noch so schnell backen lässt. Und das Beste daran: Man kann wunderbar Schokoladenreste verbrauchen. Die haben wir nämlich eigentlich immer, insbesondere aber in den Wochen nach St. Martin, Nikolaus oder Ostern.

So viel Schokolade kann das Töchterchen gar nicht essen. Will sie zum Glück auch nicht. Aber sie freut sich, wenn die Schokohasen und-weihnachtsmänner nicht irgendwann entsorgt werden, sondern wir einen leckeren Kuchen daraus backen. Und wenn oben drauf dann auch noch Streusel kommen, ist der Tag vollends gerettet.

Man braucht:
200g Schokolade (welche hängt von Eurem Geschmack ab oder eben, was weg muss. Bei uns war es Kinderschokolade)
200g Butter
sechs Eier
250g Zucker
160g Mehl
ein Päckchen Backpulver

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die Schokolade mit der Butter in einem Wasserbad schmelzen. Die Eier nach einander mit dem Zucker aufschlagen. Schokolade und Butter (wenn sie ein wenig abgekühlt sind) zur Ei-Zucker-Masse geben und gut mixen. Mehl und Backpulver dazu geben und erneut alles gut miteinander verrühren, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht. In eine gut eingefettete Kuchenform geben und für etwa eine Stunde in den Ofen schieben. Dann den allseits bekannten Stäbchentest machen.

Aus dem Ofen holen, den Kuchen abkühlen lassen, aus der Form lösen, auf Tellern anrichten, guten Appetit. Wer mag, kann natürlich auch noch Puderzucker, eine Glasur und/oder Streusel oben drauf geben. Sehr lecker.

Und ich bin mir sicher, dass ich allerallerspätestens nach Ostern wieder auf dieses Rezept zurückgreifen werde.

Michaela

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