Schnelles Wirsinggemüse

Neulich habe ich Euch ja den Wirsing-Spätzle-Topf vorgestellt. Aber Wirsing kann man eben in vielen Varianten essen und gibt es diese Gemüse als klassische Beilage. Bei uns gab es dazu Frikadellen und Kartoffelpüree. Wer will, kann natürlich auf die Fleischbeilage verzichten. Und wer ein paar Kohlenhydrate einsparen will, der lässt einfach den Püree weg. Aber ganz ehrlich: So hat es uns richtig gut geschmeckt. Und deswegen wird es diese Kombination bei uns auch häufiger geben.

Schnell gemacht ist das Wirsinggemüse auch noch – und man braucht nicht einmal viele Zutaten. Kurz gesagt: Worauf wartet Ihr noch? 🙂

Man braucht:
einen mittelgroßen Kopf Wirsing
150ml Kondensmilch
ca. 100ml Gemüsebrühe
etwa zehn getrocknete Tomaten
einen Löffel Butter oder Schmalz
Salz, Pfeffer, Muskat und Kümmel

Die äußeren Blätter und den Strunk vom Wirsing und dann in feine Streifen schneiden und gründlich waschen – gut trocknen lassen. Die getrockneten Tomaten sehr klein schneiden. Die Butter in einem hohen Topf zerlassen und etwa einen Teelöffel Kümmel (Kümmelfans dürfen auch mehr nehmen) sowie die Tomaten ein paar Minuten andünsten. Dann die Wirsingstreifen dazu geben und ordentlich mit Muskat würzen. So lange mitdünsten, bis der Wirsing ein wenig in sich zusammenfällt. Mit der Kondensmilch und Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel – unter gelegentlichem Umrühren – vor sich hin köcheln lassen.

Wie lange hängt ehrlich gesagt von Eurem persönlichen Geschmack ab. Mögt Ihr den Wirsing noch ein wenig knackig, dann dauert es nur ein paar Minuten. Mögt Ihr das Gemüse lieber schlotzig, dann kann das mitunter schon 15 Minuten dauern. Ich habe es länger auf dem Herd gelassen, bis der Wirsing fast die komplette Flüssigkeit aufgenommen hatte. Wenn es Euch dann immer noch nicht cremig genug ist, einfach noch ein wenig Brühe oder Kondensmilch dazu geben.

Mit den Gewürzen final abschmecken, auf Tellern anrichten und dann heißt es auch schon wieder guten Appetit.

Michaela

Quelle: Das Ursprungsrezept habe ich bei Maltes Kitchen gefunden, aber wie gewohnt ein wenig verändert.