Schweinefilet in Paprika-Rahm-Soße

Zugegeben: So wahnsinnig viele Rezepte mit Schweinefilet gibt es noch nicht auf meinem Blog. Spontan fallen mir da nur die Medaillon-Pilz-Pfanne und der schnelle Rosenkohl-Schweinefilet-Auflauf ein. Und wie so oft kann ich gar nicht genau sagen, warum das so ist. Aber das macht ja auch nichts, denn heute habe ich ja ein neues Rezept aus dieser Kategorie für Euch: nämlich Schweinefilet in Paprika-Rahm-Soße. Wer Schweinefilet nicht so gerne mag, kann auch Schnitzel oder Hühnchen verwenden.

Uns hat diese Variante auf jeden Fall sehr gut geschmeckt, sodass sie es sicherlich zukünftig häufiger auf unseren Tisch schaffen wird. Denn sie lässt sich schnell und einfach zubereiten. Außerdem kann man auch bei den Beilagen wählen, worauf man gerade Lust hast oder was der Vorratsschrank so hergibt. Besonders gut passen Nudeln, Pommes, Kroketten und Baguette oder Reis, Wer mag, kann die kohlenhydratreiche Beialge auch komplett weglassen.

Man braucht:
500g Schweinefilet
fünf Paprikaschoten
drei Esslöffel Frischkäse
frische Kräuter (in meinem Fall ein Zweig Rosmarin und je eine Handvoll gehackte Petersilie und Basilikum)
einen Esslöffel Tomatenmark
einen Esslöffel Senf
einen Esslöffel Mehl
350ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Öl

Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in gleich dicke Scheiben schneiden. Die Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und bis auf den Rosmarin hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch mit dem Rosmarin rundherum anbraten und würzen. Wenn es fast fertig ist, zur Seite stellen. Die Paprika in die Pfanne geben und einige Minuten unter gelegentlichem Umrühren braten. Tomatenmark und Senf dazu geben und sich mit dem Gemüse verbinden lassen. Mehl dazu geben und anschwitzen. Nach und nach mit der Brühe ablöschen und bei mittlerer Hitze einige Minuten vor sich hin köcheln lassen. Rosmarin entfernen. Den Frischkäse und die Kräuter dazu geben und warten, bis eine cremige Soße entstanden ist. Sollte die Soße zu dick sein, einfach noch etwas mehr Brühe dazu geben. Das Fleisch wieder in die Pfanne geben und alles final abschmecken.

Auf Tellern anrichten und dann heißt es direkt: guten Appetit.

Michaela

Quelle: Das Ursprungsrezept habe ich bei der lieben Yvonne gefunden, aber wie gewohnt ein wenig abgeändert