essen + trinken Ich. Einfach unverbesserlich

So schmeckt der Herbst: Grießbrei mit Pflaumenkompott

Es gibt wenig Gerichte, die mich so sehr an meine Kindheit erinnern, wie Grießbrei. Nicht, dass es den ständig bei uns gegeben hätte, aber wenn ich ihn Euch esse, sorgt er noch immer für ein sehr wohliges Gefühl. Ganz wie früher.

Wirklich selbst gekocht habe ich Grießbrei noch nie – wenn, dann nur mithilfe von Tütchen. Aber jetzt war es endlich soweit – und es ist wirklich mehr als einfach. Dazu gab es selbst gemachtes Pflaumenkompott. Beides ist nicht wirklich aufwendig, schmeckt aber einfach nur himmlisch. Und wer keine Pflaumen mag, der nimmt einfach ein anderes Kompott – oder isst den Grießbrei so. Der schmeckt nämlich hervorragend auch ohne Beilage!img_7708

Aber gerade im Zusammenspiel mit Pflaumen schmeckt der Grießbrei einfach nach Herbst – und ist eine tolle Möglichkeit,  Magen und Seele in dieser doch oft tristen und nassen Jahreszeit zu erwärmen.

Man braucht für den Grießbrei:
600ml Milch
70g Weichweizengrieß
90g Zucker
einen Esslöffel Vanillezucker
ein Ei
ein Eigelb

Man braucht für das Pflaumenkompott:
ein Kilo Pflaumen
80g brauner Zucker
einen Esslöffel Vanillezucker
einen Teelöffel Zimt
einen Teelöffel Speisestärke

Für das Kompott die Pflaumen waschen, halbieren (aus der Erfahrung würde ich sie beim nächsten Mal mindestens vierteln), entkernen und dann in eine ofenfeste Form legen. Zucker, Zimt und Vanillezucker vermengen und über die Pflaumen geben. Einmal gut umrühren. 15 Minuten bei 180° Umluft backen. Pflaumen in eine Schüssel geben und die Flüssigkeit aus der Auflaufform auffangen. Diese Flüssigkeit mit 100ml Wasser zum Kochen bringen. Speisestärke in etwas Wasser anrühren und zur Flüssigkeit in den Topf geben. So lange rühren, bis die Flüssigkeit eingedickt ist. Die Pflaumen wieder dazu geben, umrühren und abkühlen lassen.img_7713

Tipp: Ihr könnt auch direkt mehr Kompott einkochen. Dafür einfach Einmachhgläser mit heißem Wasser ausspülen. Das Pflaumenkompott heiß rein schütten, gut verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Dann wieder umdrehen. So sollte das Pflaumenkompott etwa drei Monate aufbewahrt werden können. Ich werde mir definitiv noch mal Pflaumenkompott einkochen – die liebe Sabrina von den Ruhrpottzwergen hat mir nämlich ein Rezept für Pflaumenmuffins gegeben, für die man herrlich das selbstgemachte Kompott nutzen kann. Die werde ich defnitiv mal backen.

Für den Grießbrei die Milch zum Kochen bringen. (Vanille-)Zucker, Ei und Eigelb cremig rühren. Grieß in die kochende Milch einrühren, vom Herd nehmen und die Zucker-Ei-Mischung ebenfalls einrühren. Wieder auf den Herd geben und so lange (rührenderweise) aufkochen lassen, bis die Masse cremig ist.

img_7719Entweder Ihr schichtet den Grießbrei und das Pflaumenkompott abwechselnd in einem Glas oder aber Ihr füllt den Brei in eine Form. Dann könnte Ihr diese, nachdem der Brei komplett abgekühlt ist, hinterher auf einen Teller stürzen und das Kompott drum herum anrichten.

Uns hat es wirklich sehr, sehr gut geschmeckt. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass das die Nachspeise für unser Weihnachtsmenü wird. Dann vielleicht mit noch ein wenig mehr Zimt in den Pflaumen, damit es auch so richtig weihnachtlich schmeckt! Und wahrscheinlich würde ich die Pflaumen dann warm zum Grießbrei servieren.

Guten Appetit.

Michaela

img_7705Quelle: Das Rezept habe ich im Knusperstübchen gefunden, allerdings ein wenig abgewandelt.

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply