Spaghetti mit cremiger Kürbis-Soße

Ich weiß nicht, wie oft ich Euch das schon erzählt habe, aber ich liebe Nudelgerichte – in nahezu allen Variationen. Wenn Sie dann auch noch schnell gehen, umso besser. Und Spaghetti mit cremiger Kürbis-Soße ist definitivv ein Gericht, dass in die Kategorie „schnell, einfach, lecker“ fällt.

Bei „Wie mache ich eigentlich Kürbispüree? Und was stelle ich dann damit an?“ hatte ich Euch ja schon angekündigt, dass das zubereitete Püree schnellst möglich auch in ein leckeres Gericht verwandelt werden sollte. Und das Ergebnis kann sich zeigen lassen. Naja, zeigen lassen, nicht unbedingt, weil das Gericht nun wirklich keine Fotoschönheit ist (davon konntet Ihr Euch ja schon direkt nach dem Kochen auf Instagram überzeugen). Aber geschmacklich ist es 1a! Und zudem hat es auch noch wenig Kalorien 🙂

20151102_202728-01Man braucht:
eine Packung Spagehtti
eine Zwiebel
eine Knoblauchzehe
ein Stück Ingwer
ca. 450g Kürbispüree
300ml Kondensmilch
50g gehobelten Parmesan
etwas Öl
Salz, Pfeffer
optional Chili (als Flocken oder eine Schote)

IMG_20151102_202053Die Nudeln entsprechend der Packungsanweisung kochen.

Die Zwiebel schälen und in feien Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen, die Knoblauchzehe mit einem Messer andrücken. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer (ggf. auch die entkerte Chilischote) in Öl andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, das Kürbispüree und die Kondensmilch dazu geben. Gut verrühren, bis eine schöne Soße entsteht. Knoblauch und Ingwer (sowie die Chilischote) herausfischen und den Parmesan dazu geben. Alles einmal aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer (eventuell auch Chili) abschmecken. Wenn die Soße zu dick wird, einfach etwas Wasser von den Nudeln dazu geben.

IMG_20151102_204509Wenn die Spaghetti al dente sind, abgießen und tropfnass zu der Soße geben. Alles gut miteinander vermengen und schon kann es an’s Anrichten gehen. Oben drauf noch etwas Parmesan geben und dann heißt es auch direkt: guten Appetit.

Wie schon mehrfach erwähnt schmecken die Nudeln echt sehr, sehr lecker. Beim nächsten Mal würde ich aber noch etwas Rucola dazu geben, weil ich mir das mit knackigem Salat einfach auch gut vorstellen kann. Ehrlich gesagt hatte ich das dieses Mal eigentlich schon vor; es gab nur keinen Rucola. Und weil ich alleine dafür nicht noch zig Geschäfte ansteuern wollte, ging es auch (sehr gut) ohne.

20151102_202740-01Michaela

Quelle: Das Ursprungsrezept habe ich bei „Penne im Topf“ gesehen, aber wie immer eigentlich ein wenig nach persönlichem Gusto umgewandelt.