Tomatenbutter

Vermutlich auch aufgrund der Tatsache, dass es hier im Spätsommer ein wenig ruhiger war, hänge ich immer noch mit einigen „Grill-Rezepten“hinterher. Aber wie schon bei „Mediterraner Nudelsalat mit Ajvar“ erklärt, muss man diese Gerichte ja nicht unbedingt ausschließlich im Sommer und/oder beim Grillen ausprobieren.

IMG_6388Genauso ist es nämlich auch bei der Tomatenbutter. Die kann man nämlich auch ganz hervorragend zu Fondue, Raclette oder allem sonstigen, wo es Brot gibt, essen. Und als richtiger Brotaufstrich schmeckt sie auch gut.

Man kann sie auch zum Braten benutzen, um der Sache einen besonderen Geschmack zu geben. Dann sollte man die Tomatenbutter allerdings erst kurz vor dem Ende der Bratzeit dazu geben, weil sie sonst leicht verbrennt.

20150823_132503-01Generell finde ich, dass diese Butter auch ein tolles kleines Präsent ist, wenn man mal zum Essen oder so eingeladen ist. Einfach in ein Einmachglas füllen – und fertig ist das leckere Geschenk schon.

Beim Surfen durch diverse Kochseiten im Internet bin ich wie gesagt mal über eine Tomatenbutter gestolpert. Fand ich super, weil ich mir schon lange vorgenommen hatte, Kräuterbutter – insbesondere für’s Grillen – mal selbstzumachen. Auch wenn die gekaufte durchaus schmeckt, kann das ja eigentlich nicht so schwer sein. Meine Mutter hat früher Kräuterbutter mit irgendeiner Gewürzmischung dafür gemacht. Keine Ahnung, was genau das war. Außerdem wollte ich schon auch etwas Frische in der selbstgemachten Butter haben.

IMG_6389Naja, wie so oft, wenn ich irgendwo ein Rezept gesehen habe, hab ich es dann natürlich nicht mehr gefunden, als ich die Tomatenbutter zubereiten wollte. Dabei hatte ich mir das Rezept sogar extra ausgedruckt. Naja, nutzte ja nix, also habe ich mich einfach selbst an einem Rezept versucht. Und mehrere Testesser haben das Ergebnis inzwischen für lecker befunden.

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Man braucht:
ein Paket Butter
ca. 10 getrocknete Tomaten
einen bis zwei Esslöffel Tomatenmark
einen Schuss Zitronensaft
Abrieb einer Zitrone
je nach Geschmack Kräuter wie Basilikum, Petersilie etc.
Salz und Pfeffer

Die Tomaten zerkleinern. Mit der zimmerwarmen Butter und den übrigen Zutaten in einen Mixer geben (oder den Zauberstab zücken) und gut durchmixen. Bis eine halbwegs homogene Masse entstanden ist. Ich finde es auch ganz lecker, wenn man hier und da mal auf ein Stückchen Tomate beißt. Wer das nicht mag, muss einfach ein wenig länger mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomatenbutter in den Kühlschrank stellen und dann kann sie jederzeit genossen werden.

20150822_200840-01Guten Appetit!

Nachdem ich die Butter fertig hatte, habe ich das ausgedruckte Rezept übrigens gefunden 😉 Einige Zutaten waren – Überraschung – gleich, andere dafür nicht. Egal, geschmeckt hat es ja trotzdem!

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