Von Tieren auf Fuerteventura (2016)

Im letzten Beitrag  über Fuerteventura habe ich ja schon gerklärt, wieso ich Fuerteventura so sehr mag. Was es generell so auf der Insel zu erkunden gibt, verrate ich Euch in den kommenden Tagen. Heute will ich mich erst einmal den Tieren widmen, die man da so findet.

20160531_174055-01IMG_6413Suchen muss man da gar nicht: Rund um unser Ferienhaus habe wir immer wieder eine kleine Gruppe an Eseln getroffen, inklusive Baby. Dass die sechs Esel extrem an Menschen gewöhnt sind, zeigt nicht nur die Tatsache, dass sie gerne mal angelehnt an ein Haus schlafen. Sondern vor allem darin, dass sie gerne auch mal über die Flaniermeile Jandías schlendern. Die Autos, die teilweise arge Probleme haben, die Tiere nicht umzufahren, sind ihnen dabei ziemlich schnuppe.

20160603_180125-01Dann gibt es auch noch diese kleine süßen puscheligen Streifenhörnchen- oder wie der Neffe sie vor acht Jahren bei seinem ersten Besuch auf Fuerteventura nannte: Streichelhörnchen. Und der Name passt in der Tat ziemlich gut, weil die kleinen Racker so zutraulich sind, dass man sie durchaus streicheln kann. Alles, was es dafür braucht, sind ein paar Erdnüsse. Die holen sich die Hörnchen dann ab, bevor sie sie schnell irgendwo in Sicherheit bringen.

Unbenannt-2IMG_6811Streichelhörnchen zu füttern gefällt übrigens Kindern und Erwachsenen – haben wir ausgiebieg für Euch getetstet und auch beobachten können.

20160529_150045-01UnbenanntZudem gibt es in Jandía auch eine Stelle, wo man Papageien ebenfalls füttern kann. Teilweise fliegen die Vögel einem dann sogar auf die Hand und holen sich das Nüschen ab.

1Und wem das nicht reicht, der sollte einen Abstecher in den Oasis-Park machen. Der Eintritt ist zwar ziemlich happig (ein Vorteil: Kostenfreie Busse klappern nahezu jedes Hotel in Jandía ab und bringen Besucher so schnell in den Park), aber man kann hier getrost einen ganzen Tag verbringen.

IMG_6496IMG_6501IMG_6546IMG_6552IMG_6595Der Park ist wirklich schön angelegt, mit jeder Menge Pflanzen (es gibt zum Beispiel auch einen riesigen botanischen Garten samt unzähligen Kakteenarten). Und dann sind da eben diverse Tiere, die es zu bestaunen gibt.

IMG_6480 IMG_6484 IMG_6488 IMG_6492IMG_6602Mein persönliches Highlight sind die Giraffen. Gut, die kann ich mir auch im Duisburger Zoo ansehen, aber im Oasis-Park gibt es die Möglichkeit den Tieren direkt in die Augen zu schauen. Wer will, kann sie sogar füttern (eine Tüte mit Obst und Gemüse kostet 1,50 Euro, was ich überraschend günstig fand).

IMG_6528 IMG_6520 IMG_6510Auch hier haben Kleine und Große ihre helle Freude. Und manchmal wird man dann auch einfach geknutscht.

IMG-20160528-WA0006-01Früher gab es hier übrigens auch mal einen Streichelzoo. Also den gibt es auch immer noch, nur dass man die Tiere nicht mehr streicheln darf. Irgendwie doof. Meine Schwägerin behauptet übrigens, dass sei richtig so, weil sie vor Jahren dort von einem Kaninchen gebissen wurde (welches seine Babies beschützen wollte) … aber das ist eine andere Geschichte 🙂

Es gibt auch noch einen relativ großen Spielplatz, auf dem alle Altersstufen fündig werden. Das Töchterchen war allerdings zu ko, um da noch rumtoben zu können.

Es gibt auch diverse Liveshows (mit Seelöwen, Krokodilen oder Papageien) – die habe wir dieses Mal allerdings wegen der müden Tochter ausfallen lassen.

IMG_6605Und dann gibt es wohl noch die eigentliche Hauptattraktion des Parks, die man auch ohne Eintrittskarte (kostet nämlich so oder so extra) erleben kann: auf Kamelen reiten. Ja, viel touristischer geht es nicht mehr, aber das Töchterchen hatte seine helle Freude. Das alleine war es schon wert.

IMG-20160528-WA0013-01IMG_6556Michaela