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Wie mache ich eigentlich Kürbispüree? Und was mache ich dann damit?

Wie mache ich eigentlich Kürbispüree? Und was mache ich dann damit? Gut, man könnte sich zuerst einmal fragen, wieso sollte man überhaupt Kürbospüree machen, aber diese Frage habe ich ja indirekt schon bei „So schmeckt der Herbst: Kürbis-Orangen-Suppe“ beantwortet. Aber noch mal kurz zusammengefasst: In den USA ist Fertig-Kürbispüree überall in den Supermärkten zu finden. Und zwar nicht zwangsläufig als Beilage wie unser Kartoffelpüree, sondern oftmals sozusagen als Zwischenschritt zu einem ganz anderen Gericht.

Kürbisse in Redding

Kürbisse in Redding

Und da ich Kürbis wirklich lecker finde, aber gar nicht so viele Rezepte habe/kenne, bin ich bei der Suche auf Kürbispüree gestoßen. Na gut, gesucht habe ich nicht wirklich. Schließlich schaue ich gerne mal bei dem einen oder anderen Foodblogger vorbei. Dazu zählt eindeutig Ann-Katrin von „Penne im Topf„. Und sie hat freundlicherweise direkt zu Beginn der Kürbiszeit eine kleine Liste mit Rezepten online gestellt. Und von dieser Liste werde ich definitiv noch das eine oder andere Gericht ausprobieren.

Aber zurück zum Kürbispüree: Wie schon gesagt ist dieses Produkt der Ausgangspunkt weiterer Rezepte, also muss man ja erst einmal das Püree zubereiten. Das geht ziemlich schnell und einfach. Das Schwierigste ist – wie immer beim Kürbis – das Zerkleinern an sich. Aber mit etwas Kraft und Geduld klappt das schon.

20151020_184804-01Also einfach den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Dann den Kürbis in Spalten schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Dieses bei 175° Umluft für etwa eine halbe Stunde in den Ofen schieben. Dann ausprobieren, ob der Kürbis schon weich ist. Er muss so richtig weich sein, inklusive Schale. Wenn das der Fall ist rausholen (sonst halt noch mal in den Ofen schieben) und die Kürbisspalten zerstampfen. Wer es ganz fein haben möchte, kann vorher die Schale entfernen und/oder den Zauberstab zücken. Da ich aber gerne noch ein wenig Struktur spüre, hat es mir vollkommen gereicht, den Kürbis mit einem Kartoffelstampfer zu malträtieren.

20151020_185926-01Und das war es dann eigentlich auch schon. Ich habe natürlich mal probiert, wie das Püree denn eigentlich schmeckt – nach Kürbis 😉 Wenn man es – ähnlich wie Kartoffelpüree – abschmeckt, kann man es sicherlich auch sehr gut als fertige Beilage essen. Ich habe es stattdessen in Dosen gefüllt und in’s Eisfach gepackt. Und da werde ich ganz bald mal die eine oder andere Dose hervorkramen und ausprobieren, was man denn so damit anstellen kann.

20151020_194300-01Gerade weil man das Püree laut Ann-Katrin gut einfrieren kann, habe ich direkt einiges auf Vorrat zubereitet. Wie es damit weitergeht, lest Ihr dann schon bald hier 🙂 Vielleicht habt Ihr ja auch einen Rezeptvorschlag für mich?

Michaela

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